Sommer, Sonne, Strand – auf Reisen wollen wir es uns gutgehen lassen. Wer will da schon an seine Finanzen denken? Doch wer kennt es nicht – am Ende wartet die böse Überraschung und wir haben wesentlich mehr ausgegeben, als wir eigentlich geplant hatten. Wir zeigen Dir fünf Tipps, mit denen Du entspannt im Urlaub sparen kannst.  

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1. Flüge smart buchen

Folgendes ist den meisten Menschen bekannt: Je früher wir buchen, desto billiger wird es. Richtige Schnäppchen gibt es auf Portalen wie Skyscanner oder Kayak (oder auch bei Ryanair). Die günstigsten Angebote finden sich im Durchschnitt etwa neun Wochen vor dem gewünschten Abflugdatum – und unter der Woche. Ein kleiner Geheimtipp, den ich vor ein paar Jahren einmal von jemandem erhalten habe, der es wissen muss: Schalte den Inkognito-Modus auf Deinem Browser ein, während Du auf diesen Webseiten nach Flügen suchst. Sonst haben sich die Preise bei Deinem nächsten Besuch eventuell deutlich erhöht. Und bedenke bei der Auswahl des Zeitraums: Ein Hinflug am Abend und/oder ein Rückflug am Vormittag sorgen dafür, dass Du zwei Nächte in Deiner Unterkunft extra bezahlst. Solche Deals lohnen sich meistens also nicht.

2. Bei der Unterkunft Geld sparen

Es gibt zahlreiche Wege, um bei Deiner Unterkunft im Urlaub Geld zu sparen. Wie wäre es zum Beispiel damit, statt in einem Hotel bei einem echten Local zu nächtigen? Die findest Du über Seiten wie Couchsurfing, Woman Welcome Woman oder BeWelcome. So knüpfst Du neue Kontakte, erfährst geheime Sightseeing-Tipps aus erster Hand und hast einen sprach- und ortskundigen Buddy. Natürlich ist das nicht unbedingt für jeden etwas – aber es gibt weitere günstige Alternativen. Wer sich auf Camping einlässt, der zahlt oft nur einen Bruchteil des Preises, Abenteuer inklusive. Wer nicht auf seinen Komfort verzichten will: Auch über Airbnb oder in Hostels lassen sich günstige Privatzimmer finden. Und falls es doch das Hotel sein muss: Vergiss nicht, direkt auf der Seite der Unterkunft zu buchen, das ist meistens etwas günstiger als über Booking oder andere Portale.

3. Günstig essen

Der große Vorteil von Couchsurfing, Hostels und Airbnb: Da Du die Möglichkeit hast, selbst zu kochen, lässt sich beim Essen unglaublich viel Geld sparen. Außerdem haben Deine Hosts sicher einige Ratschläge, wo es sich außer Haus gut und günstig speisen lässt. Wenn nicht, dann hilft es bereits, wenn Du ein paar allgemeine Regeln befolgst. Zum Beispiel diese: Halte Dich fern von belebten Touristenstraßen, das ist meist nur Abzocke. Gerade in den eher unscheinbaren Seitenstraßen befinden sich oft schnuckelige Restaurantperlen. In manchen Ländern gibt es auch die Option, sich in Supermärkten mittags kleine, günstige Lunchpakete zu besorgen. Und macht es nicht viel mehr Spaß, diese in einem Picknick am Strand oder bei Sonnenuntergang auf einem schönen Platz zu verputzen?

4. Sparen im Urlaub: Die Stadt erkunden

Flüge, Unterkunft, Verpflegung – inzwischen dürftest Du mithilfe unserer Tipps wissen, wie sich bei den drei größten Kostenpunkten im Urlaub Geld sparen lässt. Aber wie sieht es beim Sightseeing aus? Das Zauberwort heißt hier: Rabatte. Bist Du noch Student (oder in den meisten Fällen unter 26), sind die Eintrittskarten für viele Touristenattraktionen deutlich vergünstigt. Für viele Museen zum Beispiel zahlst Du an einem Tag in der Woche oder im Monat einen niedrigeren Eintrittspreis. Auch eine gründliche Recherche in den Weiten des Internets lohnt sich. Es gibt einige Blogger, die für verschiedene Städte der Welt kostenlose Tagesrouten zusammengestellt haben. Wer lieber weniger plant und sich treiben lässt: Sehr zu empfehlen sind sogenannte Free Walking Tours – ein kleines Trinkgeld am Ende gehört allerdings zum guten Ton.

5. Für wenige Zusatzkosten sorgen

Bevor Du Flüge, Unterkünfte oder Mietwagen buchst – prüfe, ob Du weitere Optionen hast, um im Ausland an Vergünstigungen zu gelangen. Das geht zum Beispiel über den Alumni-Club Deiner Uni, Deine Payback-Karte oder den ADAC. Zuletzt folgen noch zwei Posten, die Du nicht vergessen solltest, um im Urlaub Geld zu sparen.

Nummer Eins: Das Handy – hast Du die Wahl, mit Deinem jetzigen Vertrag sorglos zu telefonieren oder ins Internet zu gehen? Falls nicht, gibt es einen günstigen Zusatztarif, den Du für den gewünschten Zeitraum dazu kaufen kannst? Ist das nicht möglich, lohnt es sich eventuell, vor Ort eine Prepaid-Karte zu besorgen.

Nummer Zwei: Die richtige Kreditkarte. Heutzutage ist es immer schwieriger, ohne Kreditkarte zu verreisen. Umso wichtiger, dass diese im Urlaub beim Bezahlen oder Geldabheben keine horrenden Unkosten verursacht. Doch auch, wenn Du den richtigen Anbieter gefunden hast: Wer nicht bar bezahlt, der hat seine Ausgaben möglicherweise nicht so gut im Blick. Allerdings lässt sich nicht in jedem Land problemlos Cash mit sich tragen. Daher: Es hilft, sich schon vor dem Abflug ein gewisses Budget vorzunehmen – und dieses hin und wieder im Kopf zu überschlagen oder zumindest einmal in der Woche sein Konto zu checken.

Autorin: Isabel Schommers

Fotoquelle: Photo by Stephan Glauner on Unsplash

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