Sylvester rückt immer näher – und damit klopfen auch die guten Vorsätze für das neue Jahr an die Tür. Dabei sollte immer eines im Mittelpunkt stehen: Dein Wohlergehen. Deswegen haben wir Dir hier sechs Ziele für 2022 für Dich, mit denen Du Dir langfristig etwas Gutes tust und mit denen du 2022 richtig in dich investierst. 

1. Investiere in dein Zuhause 

Chaos in den eigenen vier Wänden führt zu einem erhöhten Stresslevel. Und seien wir ehrlich: Selbst, wenn in unserem Zuhause eine Grundordnung herrscht, haben wir doch alle diese eine Schublade, dieses eine Regalfach oder diese eine Stelle, die dringend einmal sortiert oder ausgemistet werden müsste. Aufräumen strukturiert den Geist gleich mit und sich von Überfälligem zu trennen, ist eine gutes mentales Training dafür, Altlasten loszulassen. 

2. Achte auf Deine Zeit 

Vor allem, wenn das Pensum aus Arbeit, Studium oder Alltag die Überhand zu übernehmen droht, ist es wichtig, sich wöchentlich aktiv Pausen-Zeiträume für sich selbst einzuräumen – das reduziert Stress und erhöht die Konzentration. Das Problem: Oft fällt es schwer, dabei nicht daran zu denken, was wir noch alles tun müssen. Um Pausen wirklich zu genießen, kann es helfen, sich einen langfristigen Zeitplan für sich selbst zu erstellen, auf dem Du – soweit Du es voraussehen kannst – Deine Arbeit in kleine tägliche überschaubare Mini-To-Dos aufteilst, die leicht abzuarbeiten sind. So behältst Du den Überblick und weißt, dass Du Dich nicht stressen brauchst. Denn vor allem der Faktor Zeit ist wichtig und hier lernst du, wie du 2022 richtig in dich investierst.

3. Kümmere Dich um Deine Psyche 

Bei den vielen Dingen, die wir erledigen müssen, vergessen wir manchmal, auf uns selber zu achten. Eine gute Möglichkeit, dem entgegenzuwirken ist Meditation. Wer pro Tag zehn Minuten meditiert, der soll weniger Stress empfinden und produktiver sein. Wem das zu aufwändig ist – es gibt auch kleine gesunde Gewohnheiten für Zwischendurch: Es trainiert Deine Achtsamkeit, wenn Du ab und zu einen Moment innehältst und wahrnimmst, was Du hörst, siehst und fühlst. Übrigens: Es fördert auch nachhaltig das Happy Brain, täglich fünf Dinge aufzuschreiben, für die Du dankbar bist.  

4. Erweitere Deinen Wissensschatz 

Wusstest Du, was laut einer amerikanischen Studie Superreiche von Durchschnittsverdienern unterscheidet? Sie lesen wesentlich mehr -– 5,5 Stunden pro Tag. Wissen ist schließlich Macht – wer sich weiterbildet, der aktiviert nicht nur seine grauen Zellen, sondern wächst daran auch persönlich. Wer sich regelmäßig Büchern widmet, der trainiert außerdem nicht nur seine kognitiven, sondern auch seine sozio-emotionalen Fähigkeiten. Aber auch wenn Du von Natur aus keine Leseratte bist – es existieren zahlreiche tolle Kurse, Videos oder Trainings, die helfen, den eigenen Horizont zu erweitern. 

5. Sei nachgiebig mit Dir selbst 

Nächstes Jahr mache ich mehr Sport, ernähre ich mich gesund, prokrastiniere ich weniger – das sind statistisch die häufigsten Neujahresvorsätze. Aber nicht immer gelingt es uns, sie wirklich durchzuhalten und wir ärgern uns. Dabei ist es vollkommen ok, auch mal etwas nicht zu schaffen. Wichtiger ist, dass wir uns dafür nicht rügen und mit uns umgehen, wie mit einem guten Freund – es klingt doch auch gleich viel besser, zu sich selbst zu sagen „Macht nichts, ich habe in meinem Leben andere Dinge gemeistert“ als „Oh Mann, jetzt habe ich schon wieder versagt“. 

6. Wie du 2022 richtig in dich investierst: Wachse über Dich hinaus 

Gibt es einen Skill, den Du unbedingt lernen möchtest? Oder vielleicht ein Verhalten, dass Du trainieren möchtest – willst Du Dich z.B. besser durchzusetzen, selbstbewusster auf Leute zuzugehen oder einfach weniger Zeit am Handy verbringen? Oft hilft es schon, sich im Vorhinein Handlungsstrategien zu überlegen und sie erst einmal in einfacheren Situationen zu üben. Vergiss nicht, Dich auch für kleinere Erfolge zu belohnen! Auch hier gilt: Sei lieb zu Dir selbst – es ist ein großer Schritt, die eigene Komfortzone zu verlassen. 

Wir wünschen Dir einen guten Rutsch ins neue Jahr! 😊 

Autorin: Isabel Schommers

Fotoquelle: Photo by Tyler Nix on Unsplash

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