Gute Nachrichten für Bausparer: Der Staat erhöht die Wohnungsbauprämie 2021. Für Anleger unter 25 gibt es dabei einen besonderen Vorteil.

Immer wenige junge Menschen besitzen ein Eigenheim

Der Traum vom Eigenheim rückt für immer mehr Bundesbürger in weite Ferne. Insbesondere bei den 25- bis 40-Jährigen ist die Zahl der Wohnungsbesitzer laut dem Mikrozensus seit dem Jahr 2002 stark rückläufig. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Die Immobilienpreise sind gerade in den Städten stark gestiegen und auch die Zahl der Studierenden an den Universitäten wächst. Die Folge: immer weniger Menschen in Deutschland können sich in jungen Jahren ein Eigenheim leisten. Dabei will eine übergroße Mehrheit eigentlich lieber in den eigenen vier Wänden statt in einer Mietwohnung leben.

Um den Wohnungserwerb wieder attraktiver zu machen, steuert die Politik nun gegen. Die Bundesregierung hat beschlossen, die Wohnungsbauprämie 2021 zu erhöhen. Die Prämie wurde 1952 unter Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard (CDU) eingeführt und sollte Häuslebauern im Land beim Erwerb von Wohneigentum helfen. Im Prinzip handelt es sich um einen staatlichen Zuschuss zu einem Bausparvertrag. Bis jetzt betrug dieser 8,8 Prozent auf eine Sparsumme von höchstens 512 Euro für Singles und 1024 Euro für Verheiratete. Zum 1. Januar 2021 wird der Staat den Zuschuss auf nunmehr zehn Prozent aufstocken. Gleichzeitig steigt die Höhe der bezuschussten Aufwendungen auf 700 Euro für ledige Einzelpersonen und auf 1400 Euro für verheiratete Paare.

Wer profitiert von der Wohnungsbauprämie 2021?

Von der erhöhten Wohnungsbauprämie 2021 kann jeder profitieren, der mindestens 16 Jahre alt ist, einen Bausparvertrag abgeschlossen hat, mit dem er später eine Immobiliekaufen, bauen oder renovieren will, und innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen liegt. Ledige haben Anspruch auf die Prämie, sofern das zu versteuernde Einkommen unter 35 000 Euro im Jahr liegt. Bei Verheirateten liegt die Grenze bei 70 000 Euro.

Und was bringt das Ganze nun konkret? Dazu ein unverbindliches Rechenbeispiel. Ein verheiratetes Paar schließt einen Bausparvertrag bei der Deutschen Bank ab. Die vereinbarte Bausparsumme beträgt 25 000 Euro. Das entspricht einer monatlichen Sparsumme von 120 Euro. Dank der Wohnungsbauprämie hat das Paar nach knapp zehn Jahren ein zusätzliches Sparguthaben von mehr als 800 Euro erwirtschaftet.

Diese Summe kann für den Grundstückskauf, den Bau oder Kauf einer Immobilie, aber auch für Renovierungsmaßnahmen, den Einbau von Solaranlagen oder für den Kauf einer Einbauküche verwendet werden.

So bleiben junge Bausparer flexibel

Pro-Tipp für junge Sparer: Für alle unter 25 gibt es einen besonderen Vorteil beim Abschluss eines Bausparvertrages bei der Deutschen Bank. Hier muss die angesparte Summe inklusive Förderung nicht zwingend für eine Immobilie ausgegeben werden. Stattdessen ist das Sparguthaben nach sieben Jahren frei verwendbar – zum Beispiel für ein Auto oder eine Reise. So kommt man seinem Traum vom Eigenheim näher und bleibt gleichzeitig ganz flexibel. Wer sich für das Angebot interessiert, kann sich hier eine individuelle Beratung sichern.

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