Alle sprechen momentan von Nachhaltigkeit. Auch an der Börse spielt das Thema eine immer wichtigere Rolle und nachhaltige Investitionen nehmen an Beliebtheit zu. Aber wie verhält es es sich eigentlich mit nachhaltigem Banking? Wir werfen einen Blick darauf, wie “grünes” Banking funktionieren kann.

Wie funktioniert nachhaltiges Banking?

Zu diesem Punkt führt die Deutsche Bank drei Themen auf:

  • Durch ein digitales Postfach Papier sparen
  • Mit Karte statt mit Bargeld zahlen, um den CO2-Ausstoß zu verringern
  • Durch nachhaltige Geldanlagen nachhaltige Unternehmensführung fördern

Es liegt auf der Hand, dass man in der heutigen Zeit nicht mehr alle Kontoauszüge zugeschickt bekommen oder sie sich ausdrucken muss. Das spart Papier und schont gleichzeitig die Umwelt. Die Devise lautet hier: Lieber ein digitales Postfach nutzen. Außerdem ist es spannend, dass Kartenzahlungen weniger CO2-Ausstoß verursachen sollen, als Barzahlungen. Denn die Niederländische Zentralbank präsentierte eine Studie die genau das zeigt: So sollen Barzahlungen 21 Prozent mehr Treibhausgase verursachen als Kartenzahlungen. Weil nämlich der Betrieb von Geldautomaten und das Prägen von Münzen für ebenjene Emmissionen sorgen solle.

Und zuguterletzt liegt es auf der Hand, dass eine Bank durch das Anlegen der Kundengelder in sogenannte “grüne” Investments und das Anbieten von ETFs und Fonds zu diesem Thema, auch nachhaltige Unternehmen fördern kann. Bietet ein Haus darüberhinaus seinen Kunden für die Geldanlage noch ESG- (Environment, Social, Governance) Investitionen an, so kann sie den Effekt noch verstärken.

Wie setze ich nachhaltiges Banking um?

Das ist nun die nächste große Frage. Denn Banken können ihren Kunden nur Angebote machen und anstupsen. Ob die Kunden aber nachhaltig wirtschaften und anlegen wollen, bleibt ihnen selbst überlassen. Wer das tun möchte, kann ja auf die drei oben genannten Punkte bei seiner Bank oder seinem Broker achten und überlegen, was es noch für mögliche Punkte geben kann.

Beispielsweise die Deutsche Bank bietet für ihre Kunden den sogenannten “eSafe” an. So schreibt die Bank zu dem Thema: “Digitale Bankdokumente wie Kontoauszüge oder Wertpapierabrechnungen stellen wir Ihnen mit dem eSafe digital in Ihr Online-Banking ein. Auch persönliche Dokumente wie Verträge oder Ausweiskopien und Passwörter können Sie dort sicher speichern.” In Kombination mit dem digitalen Postfach brauchen Kunden dann eigentlich keine Briefe und kein Papier mehr.

Zudem können Anleger mit ihrem Geld etwas bewirken. Wer in Unternehmen investiert, die etwas für die Umwelt und unsere Gesellschaft tun, dann kann sich das mit guten Renditen bezahlt machen. Hier gibt es eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten und Unternehmen. Die Deutsche Bank führt auf dieser Seite einige Zukunftsbranchen auf und zeigt auch Fonds, mit denen Anleger in genau diese nachhaltigen Investments einsteigen können. Auch so kann nachhaltiges Banking funktionieren. Tipp: Anleger können schauen, ob es zu diesen Zukunftstrends und zu nachhaltigen Anlagen auch nachhaltige ETFs gibt.

Fazit

Jeder kann selbst etwas dafür tun, die Umwelt zu schützen und diejenigen zu fördern, die genau das tun. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten und Formen der Unterstützung. Dazu hat die Deutsche Bank eine große Themenseite zum Thema Nachhaltigkeit angelegt. Hier finden Interessierte alles, was sie zum Thema Nachhaltiges Banking wissen müssen.

Fotoquelle: Photo by Hipses on Unsplash

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