Dieses Jahr war besonders turbulent für viele von uns. Mit diesen Tipps behalten wir unser Budget im Advent ein und schlagen trotz Feiertage nicht über die Stränge.

Wieso sollte man sich ein Budget in der Adventszeit setzen?

Für viele Menschen bedeutet das Sparen, sich selbst zu denunzieren, sich einzuschränken und sich jegliche Freuden zu verbieten. Aber das ist ziemlich schwarzmalerisch finden wir. Sich ein Budget zu setzten beispielsweise ist nicht nur sinnvoll für Menschen, die stark Geld sparen müssen. Ein Budget zu setzen hilft jedem dabei, sein Geld über die Feiertage beisammen zu halten – ganz ohne großen Verzicht.

Wie setzt man sich ein Budget?

Das Budget im Advent stellt ganz eigene Herausforderungen. Schließlich ist jetzt die Zeit, in der Geschenke gekauft und geschlemmt wird. Daher haben wir 3 praktische Tipps für das Budgetieren im Advent.

Budget für Geschenke

Erstellen Sie zunächst eine Liste mit den Menschen, welche Sie wirklich beschenken wollen. Wie viele davon zählen zur engen Familie oder Freunden? Nun sollte man sich Gedanken machen, ob auf der Liste Menschen sind, die sich nichts Spezielles oder eigentlich Garnichts wünschen. Der nächste Schritt: Finden Sie heraus, welche drei Personen der Liste auf jeden Fall ein Geschenk bekommen sollen. Wie viel Geld ist gesamt verfügbar für alle Geschenke: 50 €, 100€, oder 150€.

Setzen Sie das Gesamtbudget und verteilen Sie danach auf die wichtigsten Menschen zuerst etwa 80 % der Gesamtsumme. Die übrigen 20 % des Budgets für Geschenke können nun für tolle Selbstmach-Geschenke für alle anderen liebe Menschen verwendet werden. Beispiele für Geschenke-DIY sind Fotoalben, Pasta & Pesto, Plätzchen, etwas Selbstgenähtes wie Gemüsebeutel, Bienenwachstücher oder ein Stirnband.

Budget für Nikolaus

Das Budget für kleine Nikolaus-Geschenke für Kinder sollte generell pro Kind nicht mehr als 10 € hoch sein. Doch das Gute ist, es gibt viele günstige Ideen für kleine Nikolaus-Überraschungen. Somit muss man nicht mal 10 € einplanen. Sammeln Sie Walnüsse, Äpfel und Hagebutten kostenlos in der Natur für den Nikolaus-Stiefel. Stellen Sie Schokopralinen aus geschmolzener Schokolade selbst her und gießen sie ihn Herzform oder machen Sie daraus Schokolutscher für die kleine Süßigkeit dazu.

Budget für festliche Speisen und Getränke im Advent

In der Adventszeit gehört das Schlemmen und Gönnen dazu. Trotzdem darf der Lebensmitteleinkauf nicht explosionsartig ansteigen. Setzen Sie sich für die Feiertage – nach Möglichkeit nur ein kleines Extra-Budget von beispielsweise 5 Euro mehr pro Adventstag. Mit diesen können Sie sich und der Familie einen Nachtisch gönnen oder Plätzchen, Lebkuchen und Christstollen backen.

5 Tipps für das Einhalten des Budgets im Advent

1. Prioritäten und Anreize setzen für das Budget

Damit es leichter fällt, das Budget im Advent einzuhalten, sollten Anreize und die Wichtigkeit des Einhaltens vor Auge geführt werden. Entweder bespricht man innerhalb der Familie wieso das begrenzte Haushaltsbudget trotz Feiertage wichtig ist oder erstellt ein Mindmap dazu. Manchmal hilft es auch, sich einen Anreiz zu setzen, wie „wenn das Budget im Advent eingehalten wird, startet man ohne Zwang ins neue Jahr“.

2. Gezieltes bezahlen

Das Geld für Lebensmittel, Geschenke und Kleidung können nach der Budgetierung direkt in Briefumschläge wandern. Nur aus den entsprechenden Umschlägen darf für jeweiligen Posten bezahlt werden. So behält man sehr konsequent die Kosten im Blick.

3. Zwischenfazit ziehen

Wer lieber mit der EC-Karte bezahlt, sollte mindestens einmal in der Woche ein Zwischenfazit ziehen. Was wurde wofür gekauft? Kann man in der kommenden Woche Geld wieder einsparen? Welche Ausgaben kommen noch in nächster Zeit?

4. Was steht finanziell noch an im Advent?

Außer den Feiertagen, Zeit mit der Familie und leckerem Essen – welche Kosten kommen im Advent noch auf Sie zu? Listen Sie diese auf und passen eventuell das Budget für Geschenke Nikolaus und Festessen erneut an.

5. Ran an die Nebenkostenabrechnung

Im Advent steht immer die Nebenkostenabrechnung an. Vielleicht haben Sie Glück und erhalten Geld für Heizkosten, Strom oder Gas zurück. Dieses kann teilweise in das Budget für Geschenke und sollte größtenteils in eine Rücklage fließen.

Foto-Quelle: Photo by STIL on Unsplash

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