Es ist egal, wie viel du verdienst. Der Vermögensaufbau ist vor allem Eines: Kopfsache. Mit dem richtigen Mindset lässt sich ganz leicht ein Vermögen aufbauen.

Das Mindset: Vom Müssen zum Wollen

Ein Mindset beschreibt die innere Einstellung zu einem bestimmten Thema. Für viele Menschen in Deutschland gehört Sparen zwar zum Alltag, doch in vielen Köpfen ist es etwas, was erledigt werden muss – nicht etwas, was man gerne macht.

Eigentlich ganz klar, oder? Viel lieber hat man mehr Geld zur Verfügung, statt einen Teil davon zum Sparen wegzulegen. Doch leider bleibt das Vermögen auf diese Weise immer gleich groß. Man macht es sich mit diesem Mindset schwer, sein Vermögen aufzubauen.

Wer es schafft, sein Mindset in Sachen Vermögensaufbau und Sparen vom Müssen zum Wollen umzustimmen, der baut erfolgreich Vermögen auf. Regelmäßiges Sparen, das Führen eines Haushaltsbuchs und die Investition in Fondssparpläne, ETF und Aktien gehören zur Tagesordnung, um sein Vermögen zu vergrößern. Auch die Investition in sich selbst kann in vielen Fällen ein richtiger Teil des Wegs zum Reichtum sein.

So bildet jeder ein positives Mindset für den Vermögensaufbau

Angst ablegen

Mit schwachen Nerven lässt sich keine Investition tätigen und auch kein Geld sparen. Wer Angst hat, sein Geld könne nicht ausreichen, wenn er monatlich 5- 10 % des Gehalts zur Seite legt, der wird es schwer schaffen, sich seine finanziellen Wünsche zu ermöglichen. Aber so klein der Anfang auch sein mag, wer Mut beweist und mit kleinen Sparbeträgen monatlich startet, der wird Erfolg haben. Ist das Spar-Potential so weit ausgeweitet, dass man neben einer klassischen Geldrücklage auch eine Investition tätigen kann, dann sollte man sich das trauen. Doch am Anfang sollte man noch vorsichtig sein und kleine Schritte gehen. Schließlich bleibt jede Investition immer ein Risikofaktor.

Ziele definieren

Man sollte sich Ziele definieren – nicht nur damit das Sparen leichter fällt. Ziele helfen dabei, das positive Mindset für Vermögensaufbau aufrecht zu erhalten. Sie rufen stets in Erinnerung, wieso man sparet. Wenn es einem leichter fällt, sollte man sich ein Mindmap zu den Zielen erstellen, oder diese auf Spardosen aufschreiben, um so Geld sparen zu können.

Rituale einführen

Rituale helfen dabei das positive Mindset für den Vermögensaufbau zu stärken. Um ein Ritual einzuführen bedarf es etwas Übung zur Kontinuität. Rituale können beispielsweise das Lesen des Wirtschaftsteils sein, das Führen eines Haushaltsbuchs oder an jedem Wochenende das Kleingeld in eine Spardose zu packen.

Finanzwissen vermehren

Sich mehr Finanzwissen anzueignen, hilft dabei das Mindset zum Vermögensaufbau zu festigen und sich eine Meinung zu bilden. Für Finanz-Neulinge empfehlen sich Finanzblogs und Bücher, generell eignet sich natürlich auch der Wirtschaftsteil der Zeitung, so lange man die Fachbegriffe versteht oder nachschlägt.

So jung wie möglich beginnen

Um das Mindset für den Vermögensaufbau zu stärken und grundlegend zu festigen, ist es wichtig, so jung wie möglich zu beginnen. Finanzwissen kann man schon im Kindesalter in kleinen Teilen weitergeben. Wirklich hilfreich ist, dass man vor allem im Alter ab 16 Jahren ein Gespür und Interesse auch an Finanzthemen erlangt. Mit 25 Euro im Monat lässt sich bereits in einen ETF investieren. Geld zu sparen für Rücklagen ist auch im Jugendalter schon sinnvoll und kann in Notsituationen ein Segen sein.

Foto-Quelle: Photo by Zulmaury Saavedra on Unsplash

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