Viele Studenten haben aufgrund der Corona-Krise ihren Nebenjob verloren. Wer sich damit bislang aber sein Studium finanzierte, sucht jetzt händeringend nach Job-Alternativen. Hier bekommst du Ideen, wie du zurzeit an einen Nebenjob kommst.

1. Doorman im Supermarkt

Beim letzten Einkauf hast du es sicherlich selbst beobachten können: Vor der Tür von Supermärkten steht in letzter Zeit häufig ein Einlasser, auch Doorman, genannt. Und genau die werden vielerorts gesucht.

Deine Aufgaben: Du behälst den Überblick über die Anzahl an Personen im Markt, desinfizierst die Griffe der Einkaufswagen und kümmerst dich um einen reibungslosen Einlass.

Dein Stundenlohn: Der Verdienst als Doorman liegt bei ungefähr 11€ pro Stunde, kann von Markt zu Markt aber natürlich schwanken. Auf dem studentischen Job-Portal Jobmensa (https://www.jobmensa.de/studentenjobs) findest du einige solcher Jobs, ansonsten frag am besten direkt bei den Supermärkten in deiner Nähe nach.

2. HiWi-Job an der Uni

An den Unis werden auch weiterhin wissenschaftliche Hilfskräfte, sogenannte HiWis, gesucht. Obwohl viele Unis derzeit aus dem Notbetrieb agieren und bis auf Weiteres geschlossen sind, werden HiWis trotzdem aus dem Home Office benötigt. In Nicht-Corona Zeiten ein oftmals unterschätzer Nebenjob. Denn viele denken bei dem Wort HiWi an langweilige Sekretärs-Aufgaben, Akten sortieren und Kaffee kochen. Dabei kannst du als HiWi schon wertvolle Praxiserfahrung sammeln und an spannenden Projekten mitwirken.

Deine Aufgaben: Je nach Fähigkeit und Fachbereich sind ganz unterschiedliche Aufgaben denkbar. Mitunter kann das Tätigkeitsfeld sehr interessant sein und du kannst sogar erste Praxiserfahrung für dein Berufsleben sammeln.

Dein Stundenlohn: Das Gehalt ist oftmals eine studentenübliche Vergütung, du kannst also mit 10 bis 15 Euro pro Stunde rechnen.

Für konkrete Stellenausschreibungen an deiner Universität googlest du am besten deinen Universitätsnamen und Fachbereich sowie das Schlagwort „Hiwi“ oder „wissenschaftliche Hilfskraft“.

Zusatz-Tipp: Wirst du an der Uni selbst nicht fündig, bieten viele Universitäten auch ein eigenes Job-Portal, dass Studenten-Jobs in deiner Umgebung enthält, die du auf großen Jobportalen wie Zenjob teilweise gar nicht findest.

3. Kundendienst/Callcenter

Geschäfte haben größtenteils zu, aber Online-Bestellungen laufen trotzdem weiter – klar, dass es da auch zu Beschwerden und Stornierungen kommt. Um die ganzen Kunden-Anfragen bearbeiten zu können, suchen viele Unternehmen oder Call-Center nun Unterstützung. Den Job kannst du bequem von zu Hause aus erledigen und auch die Bewerbung dürfte in der aktuellen Situation recht unkompliziert verlaufen.

Deine Aufgaben: Du unterstützt den Kundenservice eines Unternehmens bei der Bearbeitung der Anfragen, z.B. per Telefon oder per E-Mail. Je nach Unternehmen oder Call-Center kannst du zudem Reklamationen von Kunden bearbeiten.

Dein Stundenlohn: Bei einem Call-Center oder Kundendienst kannst du mit einem Stundenlohn in Höhe von 10 bis 12 Euro rechnen.

Auch hierfür lohnt sich ein Blick auf das Jobmensa-Portal oder andere Jobportale wie Stepstone oder Indeed.

Hinweis: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Marvin, der den 5MinutenGeld-Blog betreibt. Dort findest du noch mehr Ideen für Studenten-Jobs in Corona-Zeiten.

Foto-Quelle: Photo by Clem Onojeghuo on Unsplash

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