Die kalte Jahreszeit verlangt nicht nur unserem Körper so Einiges ab, sondern auch unserem Geldbeutel. Damit meinen wir aber nicht nur das große Fest der Liebe und die teure Flut an Geschenken…Vielmehr geht es uns darum, wie du ganz gezielt im Winter Geld sparen kannst. Und wer weiß – vielleicht kannst du das gut für den nächsten Sommerurlaub gebrauchen? Los geht`s:

Wie kann ich im Winter sparen?

Sparen im Winter bezieht sich längst nicht nur auf das leidige Thema Heizkosten. Auch eine gute Organisation hilft dir dabei, nicht so viel Geld auszugeben.
Hast du schon mal überlegt, dass es nicht immer gleich der teure Ski-Urlaub sein muss? Oder wie du deine Klamotten mit wenigen Handgriffen wintertauglich machst?
Häufig sind es tatsächlich nur alltägliche Kleinigkeiten, die dir beim Sparen im Winter helfen können. Aber dazu später mehr.

Warum Sparen im Winter?

Der Winter ist tendenziell die Zeit, in der wir sehr viel Geld ausgeben. Oft mehr als im Rest des Jahres. Viele Vermieter verteilen die Nebenkostenabrechnungen, es muss Heizöl getankt werden, das Auto ist noch nicht wetterfest und dann ist da auch noch das Weihnachtsfest…Der Großteil unserer arbeitenden Bevölkerung hat jeden Monat in etwa das gleiche Budget zur Verfügung. Und auch wenn in vielen Unternehmen glücklicherweise noch Weihnachtsgeld gezahlt wird – die steigenden Kosten in der kalten Jahreszeit werden damit häufig nicht gedeckt. Wenn du dein Budget immer im Blick hast und weißt, wie Sparen im Winter funktioniert, bist du optimal vorbereitet. Mit etwas Geschick kannst du dir sogar ein kleines Polster (wir reden nicht vom lästigen Hüftspeck) anlegen, dass dir den ein oder anderen Wunsch erfüllt.

Kein Winter mehr? So kannst du auch im restlichen Jahr sparen.

Wie viel Geld kann ich im Winter sparen?

Sparen im Winter hat nicht unbedingt was mit großen Einschränkungen zu tun. Wie bereits erwähnt, sind es oft die kleinen Dinge im Alltag, die eine große Wirkung haben.

Beim Thema Heizkosten lassen sich im Jahr oft mehrere Hundert Euro sparen. Das ist allerdings abhängig von bestimmten Faktoren. Wie wird geheizt und welche Größe hat die Wohnung? Welche Temperatur empfindest du in welchem Raum als angenehm?
Als Beispiel: Wenn du in einer 100 m² großen Wohnung mit Ölheizung die Temperatur nur ein Grad nach unten regulierst, macht das im Jahr eine Ersparnis von rund 60 Euro aus.

Aber damit nicht genug: Wenn du deine Heizkörper regelmäßig entlüftest, kannst du dir ca. 20 – 30 Euro zurücklegen. Dabei solltest du außerdem einen kritischen Blick auf die Möblierung deiner Wohnung werfen. Es verbraucht nämlich rund 15% mehr Energie, einen Raum aufzuwärmen, in dem die Heizung blockiert ist. Achte also unbedingt darauf, Möbel entsprechend abzurücken.

Thermostate sind ebenfalls eine gute Möglichkeit rund um das Thema Sparen im Winter. Mittlerweile gibt es gute Modelle, die sich sogar mit dem Smartphone verbinden lassen und ganz bequem von unterwegs aus die Temperatur regulieren können. Ein gut eingestelltes Thermostat birgt ein Einsparpotential von rund 150 Euro im Jahr.

Du bist ein großer Fan deiner Sitzheizung im Auto? Sparen im Winter betrifft auch dein Fahrverhalten! Soll heißen: Wenn du hin und wieder auf einen warmen Po verzichtest, kannst du auf 100 km ca. 0,1 Liter Benzin sparen.

Ein weiterer Punkt zum Thema Sparen im Winter ist deine Kleidung. Muss es unbedingt der neue Wintermantel sein, oder kann die Schneiderin das Modell aus dem Vorjahr nicht auch ein bisschen “aufpimpen”? Daneben lohnt es sich meistens, auf den Sommerschlussverkauf zu warten. Viele Teile sind dann so drastisch reduziert, dass sich das “Zwiebelprinzip” quasi schon aufdrängt…Je nachdem, wie gern du einkaufen gehst, lassen sich durch eine gute Schneiderin und den Sommerschlussverkauf leicht Hunderte Euros sparen.

Liste mit Spartipps im Winter

Es gibt eine ganze Reihe von Spartipps, die dir das Sparen im Winter vereinfachen. Hier einige Vorschläge:

  • Heizkosten: Wir haben es bereits erwähnt, dass diese Kosten besonders im Winter stark ins Gewicht fallen. Aber wenn du ein paar einfache Regeln befolgst, reißt die Heizung demnächst kein großes Loch mehr in dein Budget. Wenn du lüftest, dann bitte nur für wenige Minuten. Es gibt Menschen, die das Fenster dauerhaft gekippt lassen. Das ist aber nicht nur schlecht für das Klima, sondern provoziert außerdem eine gefährliche Schimmelbildung. Die optimale Temperatur für dein Wohnzimmer liegt bei rund 20 Grad. Im Schlafzimmer darf es mit ca. 16 Grad sogar kühler sein. Jedes Grad weniger verringert deine Heizkosten und hilft beim Sparen im Winter.
  • Aktivitäten: Es muss nicht immer der teure Ski-Urlaub sein. Eine Winterwanderung hat auch ihren Reiz. Ebenso die zahlreichen Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Häufig kostet eine Besichtigung nur sehr wenig Geld, oder es werden sogar Gruppenrabatte angeboten. Sparen im Winter wird auch ermöglicht durch sogenannte Gutscheinbücher. Diese gelten für örtliche Restaurants bzw. Ausflugsziele, die zum Teil erhebliche Nachlässe anbieten.
  • Auto fahren: Im Winter verbraucht jedes Auto mehr Benzin. Das hängt oft mit den Reifen zusammen. Wenn zu wenig Luft vorhanden ist, steigt der Roll-Widerstand. Und das verbraucht automatisch mehr. Außerdem lohnt sich ein Wintercheck für dein Auto. Ein optimal eingestellter Motor hilft dir beim Sparen im Winter. Verzichte häufiger mal auf die Sitzheizung und lass` dein Auto nicht unnötig warm laufen. Beides spart auf lange Sicht viel Benzin. Das gilt übrigens auch für Kurzstrecken. Die sind nicht nur schlecht für den Motor, sondern steigern auch den Verbrauch ungemein. Eine gute Organisation ist alles, wenn es um das Thema Sparen im Winter geht.
  • Mahlzeiten planen: Gerade im Winter darf es ruhig etwas deftiger sein. Wenn du dich dabei auf saisonales Gemüse und Obst beschränkst, hilft dir das enorm beim Sparen im Winter. Besonders beliebt und sehr günstig sind übrigens Eintöpfe. Du kannst sie außerdem ganz leicht direkt für mehrere Tage zubereiten.
  • Kleidung kaufen: Wende das Zwiebelprinzip an. Dabei kannst du mehrere Lagen deiner Sommerkleidung übereinander ziehen. Das spart viel Geld.

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