Du weißt schon jetzt, dass dein guter Vorsatz für 2020 mehr Nachhaltigkeit im Alltag sein wird? Aber so ganz weißt du nicht, wo du anfangen sollst? Dann bist du hier genau richtig bei unserem Anfängertipps für mehr Nachhaltigkeit.

Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag:

1. Wieso bis 2020 warten? Starte sofort mit deinem guten Vorsatz. Mit unseren nachfolgenden Tipps gelingt es dir ganz leicht nachhaltiger zu leben.

2. Immer dabei: Nimm dir lieber immer einen Snack und etwas zu trinken mit. Dann kommst du unterwegs nicht in Versuchung, dir etwas in einer Plastikflasche oder verpackt kaufen zu müssen. Nebenbei kannst du dabei auch Geld sparen. Wieso also nicht die „Banane für Zwischendurch“ und etwas Wasser in einer kleineren Glasflasche immer im Rucksack oder der Handtasche haben?

3. Regional und saisonal einzukaufen kann nicht nur Geld sparen, es ist sehr gesund und nachhaltiger, als importierte Lebensmittel zu konsumieren. Versuche bei deinen Einkäufen mehr auf die Herkunft der Waren zu achten.

4. Gut verpackt ist, wenn etwas unverpackt ist. Vielleicht hast du das Glück und es gibt in deiner Nähe bereits einen Unverpackt-Laden. Auch auf Wochenmärkten kannst du viele Lebensmittel ohne Verpackung kaufen. Seien es Eier, Joghurt, der in das eigene Glas abgefüllt wird, oder Käse, den du in deine eigene Dose oder Bienenwachstücher wickeln lassen kannst.

5. Praktisch: Stofftaschen, Gemüsenetze und Jutebeutel. Da auch die Produktion der Materialien oder der Taschen selbst nicht unbedingt nachhaltig ist, solltet ihr diese Produkte dafür umso öfter in Gebrauch haben. Es heißt, ein Stoffbeutel muss über 100 Mal verwendet werden, damit sich die Produktion aus nachhaltiger Sicht gelohnt hat. Es gilt also: Tasche klein falten, mit einem Gummi fixieren und ab in die Tasche!

6. Palmöl? Nein, danke! Für Palmöl wird in Indonesien der Regenwald abgeholzt. Das nimmt Waldfläche, Lebensraum für Tiere und verkleinert die „grüne Lunge“ unseres Planeten. Daher sollte darauf geachtet werden, dass es nicht in Produkten verwendet wird. Aber Achtung, gerade in vielen alternativen Produkten ist Palmöl auf der Zutatenliste.

7. Kleidung pflegen und bewusst tragen. Hand aufs Herz, für viele von uns ist der Konsum von Kleidung eine Art Hobby geworden. Wie wäre es damit, umzudenken und es zum Hobby zu machen, seine Kleiderbestand minimalistisch und gepflegt zu halten. Ebenso kann bei einem Neukauf darauf geachtet werden, ob man das Kleidungsstück auch Second-Hand findet oder ob es eine bestimmte Fairfashion-Marke anbietet, oder ob man es aus Stoff aus recycelten Materialien kaufen kann.

8. Putz- und Waschmittel ohne Chemie und Mikroplastik nutzen. Es gibt durchaus auch vegane und tierversuchsfreie Putzmittel, welche ganz ohne aggressive Chemie auskommen und die Wohnung glänzen lassen. Durch den Verzicht von Chemie in Putz- und Waschmittel kann der Eintrag von Chemie ins Abwasser gemindert werden. Denn Jahr um Jahr müssen Kläranlagen neue Verfahren entwickeln, um die schädlichen Bestandteile aus dem Abwasser entfernen zu können.

9. Eine vegane Ernährung hilft, Ressourcen zu sparen. Selbst für Lebensmittel wie Butter werden Unmengen an Wasser zu Herstellung verbraucht. Für ein einzelnes Steak sind es gut 4000 Liter Wasser, die verbraucht werden. Auch die Tierhaltung ist problematisch. So wird zum Teil auch für den Anbau von Futtermittel der Regenwald abgeholzt. Also überlege gut, ob du tierische Produkte konsumieren möchtest und wenn ja, was du dafür tun kannst, dass die Folgen nicht so groß sind.

10. Selber machen und reparieren statt kaufen. Wer Lebensmittel und Kosmetika, sowie auch Reinigungsmittel selbst herstellt, hat nicht nur den Vorteil, dass er weiß, welche Zutaten enthalten sind, er kann auch Geld sparen und auf Nachhaltigkeit achten. Ebenso ist es sehr nachhaltig, Dinge zunächst zu reparieren und sie nicht einfach auszutauschen oder wegzuwerfen.

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