Wie schafft man es in der Adventszeit Geld zu sparen? Trotz der eigentlichen Besinnlichkeit im Advent, geben wir oft viel zu viel Geld aus und das rächt sich Ende Dezember.

Wenn die Tage kürzer werden und das Wetter manchmal ungemütlich ist, machen wir es uns gerne Zuhause gemütlich. Ab Mitte November stellen wir Deutschen unsere erste Advents- und Weihnachtsdekoration heraus. Lichterketten erleuchten die Fenster und wir machen uns fleißig daran, zu überlegen, welchen Adventskranz wir möchten, oder ob es in diesem Jahr ein Adventskalender geben wird. Kurzum: Schnell gibt man doch hier und da Geld für viele Kleinigkeiten aus. Klar, wir wollen damit uns und anderen eine Freude machen, aber es geht auch sparsamer. Wir stellen Spar-Möglichkeiten im Advent vor und warnen vor den größten Geld-Fallen im Advent.

Geld sparen beim Adventskranz

Wer einen Adventskranz selbst bindet, kann durchaus Geld sparen. Dazu wird ein Kranz-Rohling, etwas Floristen-Band, Draht und Nadelbaum- oder Thuja-Zweige benötigt. Auf Kerzenhalter lassen sich Adventskerzen aufspießen und der Kranz selbst lässt sich ebenso sehr schön mit gesammelten Naturmaterialien verzieren. Wer es dennoch lieber etwas peppiger mag, der spart mit einem wiederverwendbaren Plastik-Adventskranz über die Jahre Geld. Doch neben diesen klassischen Spar-Varianten gibt es auch noch sehr schöne und kostengünstige Adventskranz-Ideen.

Geld sparen beim Adventskalender

Wie wäre es in diesem Jahr mit einem außergewöhnlichen und zugleich Geld sparenden Adventskalender? Klar, diese Schokoadventskalender oder solche mit kleinen Bildchen kosten jetzt nicht die Welt, aber so richtig etwas besonderes sind sie nicht. Daher fangen wir oft an und stellen in der Drogerie mit vielen Kleinigkeiten einen Kalender für unsere Liebsten zusammen. Dabei gibt es auch noch andere Wege, die so außergewöhnlich, witzig oder liebevoll sind einen Adventskalender selbst zu gestalten.

Beispielsweise unsere moderne und digitale Form des Adventskalenders, bei der ihr Null Euro ausgeben müsst. Dazu braucht ihr euer Smartphone, eure liebliche Stimme und Whatsapp, Snapchat oder einen anderen Messenger-Dienst. Schenkt euren Liebsten doch einen „Dein Ohrwum- Adventskalender“ und schickt an jedem Tag morgens eine Sprachnachricht, in der ihr einen Weihnachtssong singt. Das ist einfach nur witzig und verpasst den Hörern ein Lächeln ins Gesicht und einen vorweihnachtlichen Ohrwurm für den ganzen Tag.

Wer kreativ ist, kann auch ein Puzzle aus 24 Teilen selbst basteln und jeden Tag ein Puzzle-Teil im Adventskalender verstecken. Am 24.12. kann dann das Puzzle zusammengesetzt werden. Versucht euch doch an einem Foto-Puzzle von eurer Familie in lustigen Weihnachtspullovern, oder einem pfiffigen Spruch zu Weihnachten als Adventskalender-Puzzle-Motiv.

Vielleicht ist auch der umgekehrte Adventskalender das Richtige? Dieser ist als Geschenk für sich selbst gedacht. Hierbei geht es auch nicht darum, sich selbst mit Dingen zu bereichern, sondern das Gegenteil. Richtet euch eine große Kiste, nun kommen dort hinein jeden Tag Dinge, die man selbst nicht mehr benötigt, die aber noch gut sind. Am Ende sollten vierundzwanzig Teile in der Kiste liegen. Diese können nun gespendet werden. Aussortieren, sich befreien von alter Last und anderen damit eine Freude machen lautet die Devise.

Die 5 größten Geld-Fallen im Advent

  • Zu viel Weihnachtsdekoration kaufen (einmalige Anschaffungen sind ausreichend)
  • Kaffee oder Glühwein-To-Go jeden Tag außer Haus kaufen
  • Beim Tannenbaum-Kauf einen zu großen oder teuren Baum fällen. Stattdessen einen Baum im Garten zu schmücken
  • Zu viele Anschaffungen in der Adventszeit (neue Winterkleidung usw)
  • Sich kein Budget für den Weihnachtsgeschenke-Einkauf zu setzen

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