Du möchtest mehr Geld haben, aber es klappt einfach nicht? Du legst Geld an, aber es will einfach nicht so richtig mehr werden? Das kennen wir. Aber damit ist nun Schluss. Wir stellen dir 5 Fails beim Investieren vor und verraten dir, wie du sie vermeidest.

1. Fail beim Investieren: Du fängst gar nicht erst an

Tja, das ist leider der häufigste Fehler, den wir machen. Die meisten interessieren sich nicht fürs Geldanlegen oder sparen und verpassen somit eine riesige Chance! Dabei geht es nicht darum, sich nichts mehr zu gönnen und nur noch zu sparen. Nein, du legst nur Geld an, das übrig bleibt. Egal, ob es 25 Euro, 50 Euro oder 100 Euro im Monat sind. Gerade über einen langen Zeitraum lässt sich somit richtig viel Geld mit Aktien verdienen. Behebe also einen schlimmsten Fails beim Investieren und fange einfach an.

2. Fail beim Investieren: Du willst zu schnell reich werden

Einer der beliebten Fails beim Investieren. Denn wir Menschen denken eher kurzfristig, als langfristig. Wir möchten gerne über Nacht reich werden und haben nicht den Atem, uns vorzustellen, was in 20 oder 30 Jahren sein könnte. Doch die allermeisten Menschen, die zu schnell zu viel wollen, fallen damit auf die Schnauze. Denn wenn du zu schnell reich werden willst, wählst du ein zu hohes Risiko. Überlege mal kurz, welche Variante besser ist:

  1. Variante: Du investierst 1000 Euro und bekommst jedes Jahr 12 Prozent plus. Im 5. Jahr aber machst du 25 Prozent Minus.
  2. Variante: Du investiest 1000 Euro und bekommst jedes Jahr 20 Prozent Plus. Im fünften Jahr aber machst du 50 Prozent Minus.

Und? Die Lösung: In Variante 1 bekommst du weniger Zinsen. Hast vor dem Verlust 1762 Euro und nach den Verlust von 25 Prozent immer noch 1321 Euro. In Variante 2 bekommst du viel mehr Zinsen und hast 1244 Euro. Durch mehr Risiko drohst du auch, mehr geld zu verlieren. Suche dir also lieber langfristige sichere Anlagen und verdiene mit dem Zinses-Zins-Effekt.

3. Fail: Du gehst zu wenig Risiko

Ja, auch das gehört zu den Fails beim Investieren sein. Und die allermeisten Deutsche machen diesen Punkt falsch. Sie haben Angst vor dem Risiko und vor Verlusten. Deswegen suchen sie nach sehr sicheren Anlagen wie Sparbuch oder Festgeld. Doch hier gibt es in 2019 maximal 1 Prozent Rendite pro Jahr. Das ist viel zu wenig, um damit langfristig Kapital aufzubauen. Rechenbeispiel gefällig? Wie lange dauert es bei einer Rendite von 1 Prozent von 3 Prozent, 5 Prozent und von 7 Prozent, bis du 10.000 Euro angespart hast, wenn du jedes Jahr 500 Euro sparst?

Die Zahlen sind eindrucksvoll: Denn bei einem Prozent Rendite pro Jahr benötigst du 19 Jahre. Bei drei Prozent sind es nur noch 16 Jahre, bei 5 Prozent nur noch 14 Jahre und bei 7 Prozent ganze 13 Jahre. Und bei einem Prozent hast du selbst über 9000 Euro investiert. Bei sieben Prozent waren es nur 7000 Euro. 3000 Euro sind dein Gewinn.

Suche dir also das Risiko, dass am besten zu dir passt. Zu hoch, ist auch nicht gut (siehe Fail Nummer 2). Aber etwa fünf Prozent sollte man schon anpeilen. Das geht am besten über Aktienfonds und ETFs.

4. Fail: Du setzt dir keine Ziele

Dieser Fail beim Investieren ist besonders schlimm. Denn wenn du dir keine Ziele steckst weißt du nicht, wann du verkaufen sollst. Bevor du investierst solltest du also immer eine Grenze nach unten und eine nach oben ziehen.

Beispiel: Wenn du eine Aktie kaufst, solltest du sie spätestens verkaufen, wenn sie 15 Prozent im Minus ist. Und wenn sie um 20 oder 30 Prozent gestiegen ist (diesen Wert musst du selbst festlegen) dann solltest du sie verkaufen. Wenn du langfristige Ziele hast, dann setzt du diesen Wert natürlich höher an und ziehst deinen Stopp-Loss nach. Dieser Fail beim Investieren kostet dich sonst sehr viel Geld. Doch wenn du dir immer überlegst, wo deine Grenzen sind, dann machst du schon vieles richtig.

5. Fail: Du diversifizierst nicht

Warum sind ETFs so erfolgreich? Weil du mit ihnen schon sehr gut diversifizierst. Das bedeutet: Du hast sehr viele Aktien aus verschiedenen Ländern, Branchen und Größen in deinem Depot. Wenn du nur ein Portfolio aus drei Aktien hat, kann es schnell passieren, dass du tief im Minus bist. Bei einem Unternehmen kann nämlich immer sehr viel passieren. Nimm dir Bayer durch den kauf von Monsanto oder VW mit dem Dieselgate als Beispiel. In einem ETF sind meistens so viele Aktien versammelt, dass du dir keine Sorgen um einzelne Aktien machen musst. Nur eine größere Krise könnte den ETF ins Wanken bringen. Beachte also diese Fails beim Investieren und du wirst direkt mehr Erfolg haben.

Um mit deinem Investieren zu starten, kannst du auf ETFs auf den MSCI World, auf den MSCI Emerging Markets und auf den Stoxx Europe 600 setzen. Wie du am besten Geld investieren und verdienen kannst, liest du hier.

Autor*in