Wir kennen es doch alle: Man wollte mal wieder sparen, aber es funktionierte einfach nicht. Doch wie kann ich meine Sparziele erreichen und zufriedener werden? Wir haben die Lösungen: Wie du die häufigsten Fehler beim Sparen vermeidest, liest du jetzt.

Welche Ziele habe ich?

Hier siehst du die wichtigsten Fragen, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen:

  • Wie viel möchtest du sparen?
  • Was sind deine Wünsche und Ziele und innerhalb welches Zeitraumes möchtest du sie erreichen?
  • Was kostet dein Wunsch?
  • Wie sieht dein monatliches Budget aus?
  • Wie risikobereit schätzt du dich ein und welche Anlageformen kommen für dich in Frage?

Kommen wir nun zu den Fehlern und wie du sie verhindern kannst:

1. Du definierst kein Sparziel

Ohne konkrete Vorstellung über deine Sparziele, wird dieses Thema Monat für Monat nur so dahin plätschern. Was dazu führt, dass du über Jahre hinweg nicht auf einen grünen Zweig kommst. Dabei sorgt ein grobe Zukunftsplanung dafür, Fehler beim Sparen zu vermeiden. Schließlich hat es sich als sinnhaft erwiesen, Sparpläne auf ihren Zweck anzugleichen und dabei dein späteres Rentnerdasein nicht zu vergessen. Falls noch nicht geschehen, baust du dir am besten zuallererst einen sogenannten Notgroschen auf.

Und: Auf dieses Konto greifst du bei Bedarf zu und rüstet dich für unvorhergesehene Ereignisse. Sinnvoll ist hierbei eine Rücklage von zwei bis drei Netto-Monatsgehälter. Somit finanzierst du dir eine neue Waschmaschine oder du zahlst damit eine unerwartete Autoreparatur. Im schlimmsten Fall kannst du bei Verlust deinens Arbeitsplatzes deine Lebenshaltungskosten überbrücken.

Darüber hinaus überlegst du dir, welche weiteren Ausgaben in den nächsten 3 bis 5 Jahren anstehen. Viele Menschen planen den jährlichen Urlaub oder wissen mit großer Wahrscheinlichkeit, ein neues Auto zu benötigen. Über größere Zeiträume hinweg steht der Traum vom Eigenheim an und nicht zuletzt deine Altersvorsorge, für die du dir deinen Lebensstandard bestmöglichst halten möchtest.

2. Du kennst dein monatliches Budget nicht

Nun rückt deine persönliche Einnahmen- und Ausgabensituation in den Mittelpunkt. Du konzentrierst dich zunächst auf die klassische Rechnung und subrahierst deine Ausgaben von deinen Einnahmen. Du stellst sämtliche automatischen Abgänge in den Mittelpunkt. Nutzt du noch das Abo für die eine Zeitschrift oder für das Fitnessstudio? Oder hast du dieses einfach vergessen, zu kündigen? Im Optimalfall ergibt deine Rechnung ein Plus, welches natürlich von deinem Einkommen abhängt. Somit setzt du den Fehler beim Sparen außer Gefecht, einfach nie den richtigen Überblick zu haben. Moderne Finanzmanager im Internet, per App oder über deinen Bankberater unterstützen dich bei deinem Vorhaben.

3. Du wählst nicht den besten Zeitpunkt

Verschiebe nichts auf morgen, was du heute kannst besorgen. Das führt bei vielen Menschen zu einem großen Fehler beim Sparen. Wenn du die Kündigung deines Abonnements von Monat zu Monat aufschiebst, schreibst du sie nie. Denkst du dir: Morgen lasse ich mich bei meiner Bank beraten oder schließe online einen Sparvertrag ab. Auch das verschiebst du um Jahre, weil du viele andere Dinge in deinem Leben priorisierst.

Dabei ist der einzig gute Zeitpunkt, um mit dem Sparen anzufangen: Heute. Denn e später du beginnst, um so mehr musst du monatlich zur Seite legen, um deinen Wunsch zu erfüllen. Und gehst du von 100 Euro pro Monat aus, summiert sich das über ein Jahr schnell auf 1.200 Euro. Nach 10 Jahren hättest du schon 12.000 Euro reinen Sparbetrag aufgebracht. Nicht zu vergessen: Mit dem Zinseszinseffekt verdoppelst oder vervielfachst du schnell diese Beträge je nach Wahl der Anlage leicht.

4. Du legst nicht den optimalen Betrag an

Hast du einmal deine Haushaltsrechnung erstellt und es bleibt ein realistische Summe übrig, so wähle dieses Ergebnis für deine monatliche Sparleistung. Es gibt keinen größeren Fehler beim Sparen, um dann einen deutlich niedrigeren Betrag zu investieren. Denn stehen dir beispielsweise 500 Euro zur Verfügung, dann lege dir keinen Sparplan nur für 100 Euro an. Das kostet dich übers Jahr 4.800 Euro und über 10 Jahre 48.000 Euro, was du z.B. weniger an Eigenkapital in eine eigene Immobilie stecken könntest. Entscheidest du dich im Gegenzug für einen höheren Sparbeitrag, als es dir aufzubringen möglich ist, kommst du genauso wenig ans Ziel. Das führt dazu, dass du ja das Geld doch wieder zum Leben brauchst und du buchst dieses von deinem Anlagekonto erneut runter.

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5. Durchhaltevermögen: Das A und O um Fehler beim Sparen zu vermeiden

Halten deine guten Vorsätze nur für kurze Zeit, bringt dir der beste Sparplan nichts. Deswegen begehe nicht den Fehler beim Sparen, nicht unbedingt notwendige neue Dinge zu kaufen. Hast du ein gut funktionierendes Smartphone, so kann die Anschaffung für ein neues noch eine zeitlang warten. Ein praktischer Tipp: Visualisiere dein Sparziel. Ob du nun ein Hintergrundbild auf deinem Handy für dein Traumauto einrichtest oder dir in deiner Wohnung schöne Bilder von deinem Wunschurlaub aufhängst, bleibt dir überlassen. Die permanente Erinnerung an dein Ziel, hilft dir bei der Realisierung deiner Sparpläne.

6. Du entscheidest dich für renditearme Geldanlagen

In Zeiten mit niedrigen Zinsen bringt das klassische Sparbuch, von welchem deine Oma noch so schwärmt, keine Rendite. Zwar weißt du dein Geld sicher angelegt, aber ohne eine vernünftige Verzinsung vermehrt sich dieses nicht deutlich. Denn bei einer durchschnittlichen Inflation von 2% pro Jahr, verringerst du die Kaufkraft des Geldes sogar. Das bedeutet, du musst für dein neues Auto mit einem akutellen Kaufpreis von 20.000 Euro in 5 Jahren mehr als 22.000 Euro hinlegen. Um diesen Fehler beim Sparen zu umgehen, informierst du dich selbst im Internet oder über deinen Bankberater. In der Regel erwartet dich ein breites Spektrum von Aktien- und Fondssparen über Möglichkeiten mit Bausparen und Versicherungen.

7. Du nimmst ein Klumpenrisiko in Kauf

In Abhängigkeit von deiner Risikobereitschaft findest du für deine monatlichen Sparpläne eine sinnvolle Struktur, um Fehler beim Sparen nicht zu zulassen. Außerdem sollte der Zweck für den jeweiligen Sparplan im Vordergrund stehen. Informiere dich am besten über steuerliche Gegebenheiten und halte gesetzliche Fristen ein. Beispielsweise führt eine Vertragslaufzeit von weniger als 12 Jahren und einer Auszahlung vor dem 62. Lebensjahr bei einer Lebens- oder Rentenversicherung zu einem deutlich höheren Steuerabzug. Auf diesen Fehler verzichtest du beim Sparen getrost.

Fazit für Fehler beim Sparen

Lege dir vernünftige Sparpläne an und realisiere deine Wünsche auf eine sinnvolle Art und Weise! Informiere dich regelmäßig über deine Optionen, um diesen 7 Fehlern beim Sparen zu entgehen.

Wenn du noch mehr Spartipps möchtest, dann schaue hier nach.

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