Was können junge Gründer uns allen für unsere Finanzen und uns selbst beibringen? Welche Fehler machten sie und wie wurden sie erfolgreich? Ihre Tipps und Ratschläge gaben drei erfolgreiche Unternehmer beim Event #Segelsetzen.

“Ich wurde im Burger-Laden zum Model”

Die Deutsche Bank und das Magazin qiio luden zum Millenial-Event #Segelsetzen nach Hamburg in die Bullerei. Im stylischen und hippen Fabrikdesign mit rohen Ziegelwänden und chilligen RBnB-Klängen trafen sich Gründer, Banker, Interessierte und Fans von Male-Model Mario Galla, Dressur-Champion Kathleen Keller und Unternehmer Robert Schäfer.

Diese drei Speaker sind nicht nur in ihrer Passion erfolgreich, sondern sind allesamt auch Unternehmer und gaben ihre Tipps weiter. Dabei offenbarte Mario Galla, dass er in einem Burger-Laden als Model entdeckt wurde. Und obwohl er mit einem verkürzten Bein zur Welt kam und auf eine Prothese angewiesen ist, ging er konsequent seinen Weg.

Kathleen Keller zählt zu Deutschlands besten Dressur-Reiterinnen und könnte Deutschland bald bei Olympia vertreten. Doch sie führt auch ihr eigenes Unternehmen und berichtet: “Es kann nicht jeder Tag als Unternehmer toll sein. Es darf auch mal schlecht laufen und dann holt man daraus wieder Kraft für neue Erfolge.”

Und Robert Schäfer, der sein erstes Unternehmen mit 20 Jahren gründeten und erfolgreich verkaufte, verrät: “Intrinsische Motivation ist ganz wichtig.” Dabei meint er, dass man die Motivation aus sich selbst holen sollte und nicht durch andere erfolgen kann. Diese Motive zogen sich durch den ganzen Abend, der mit typischem Hamburger Astra-Bier und hanseatischen Häppchen begleitet wurde. Dabei fiel auf: Bank und Unternehmertum, das passt zusammen.

“Wir wollen mehr sein als eine Bank.”

Das Event wurde von jungen Angestellten der Deutschen Bank entwickelt und durchgeführt. Bald schon soll es solche Millenial-Treffen öfter geben. Man wolle mehr sein als eine Bank, so lautete das Motto des Abends.

Dabei sagten auch Mario Galla, Kathleen Keller und Robert Schäfer, dass man als Unternehmer auf Banken angewiesen ist. Man brauche Vertrauen zu der Bank und man wisse, dort seien Experten. Denn als Unternehmer geht es um mehr, als um ein kostenloses Girokonto. Da kämen finanzielle Herausforderungen auf einen zu, an die man vorher nie gedacht habe. Eine starke Bank als Partner ist da unabdingbar, so der Tenor. “Als ich mich selbstständig gemacht habe, war eine Bank sehr wichtig”, betont Dressurreiterin Keller.

Und Robert Schäfer erklärt: “Man sollte am besten einen schnellen und direkten Kommunikationskanal zur Bank aufbauen, damit einem schnell geholfen werden kann.”

“Die Gagen sind gesunken, seit es Instagram gibt!”

Launig war es an dem Abend auch. So konnten die Zuschauer per Buzzer, der einen Alarm auslöste, den Moderator wissen lassen, wenn es zu langweilig wurde. Heulte der Buzzer auf, so wurde das Thema gewechselt. Ein Thema interessierte aber alle brennend: Social Media.

Dabei gingen die Meinungen auseinander. Zwar fanden alle drei Speaker, dass Instagram und Co wichtig seien, aber auch sehr viel Zeit und Kraft rauben würden. Und Mario Galla sagte: “Die Gagen sind gesunken, seit es Instagram gibt.”

Kathleen Keller schlug in die gleiche Kerbe: “Sponsoren nehmen mittlerweile lieber Sport-Influencer als richtige Sportler.” Dennoch wisse man um die Wichtigkeit der Sozialen Medien. Für die Fans und auch für die Sponsoren. Und Robert Schäfer bekräftigt, dass Instagram, Facebook und Co nicht zu unterschätzende Traffic-Quellen für einen Unternehmer seien.

Insgesamt offenbarte der Abend also, dass man sich ruhig trauen darf, mal sein eigenes Unternehmen zu gründen. Wichtig ist aber, eine Bank als Partner zu haben, die einen bei seinem Vorhaben unterstützt. Denn so können alle profitieren.

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