Sparen ist kein Selbstzweck. Wir legen Geld zurück, um finanziell unabhängig zu leben und für das Alter vorzusorgen – oder um uns lang gehegte Träume zu erfüllen. Mit diesen Strategien kannst auch du für große Anschaffungen sparen.

Das erste Auto. Die eigenen vier Wände. Die Weltreise. Im Leben träumen viele irgendwann einmal davon. Das Problem: Diese Dinge lassen sich nicht aus der Portokasse bezahlen. Mit der richtigen Geldstrategie kannst du deinen Zielen allerdings Schritt für Schritt näher kommen. Die eine Lösung für alle Fälle gibt es dabei nicht. Stattdessen kannst du mit verschiedenen Ansätzen auf große Anschaffungen sparen. Einige davon stellen wir dir im Folgenden vor. Unter diesem Link kannst du dich über direkt über entsprechende Produkte der Deutschen Bank informieren.

Das Festgeldkonto

Es ist ein Klassiker der Geldanlage: das Festgeldkonto. Dabei leihst du einer Bank einen Geldbetrag für einen bestimmten Zeitraum. Im Gegenzug bekommst du dafür Zinsen. Bei den meisten Festgeldanbietern gibt es eine Mindesteinlage, die sich in der Regel zwischen 1000 und 10 000 Euro bewegt.

Der große Vorteil beim Festgeld ist, dass deine Geldanlage kalkulierbar und sicher bleibt. Im unwahrscheinlichen Fall der Pleite einer Bank ist dein Geld bis zu einem Betrag von 100 000 Euro durch die staatliche Einlagensicherung gedeckt.

Im Unterschied zum Sparbrief kannst du auf das Festgeld jedoch nicht mehr zurückgreifen, sobald es einmal eingezahlt ist. Du solltest also mehrere Monate oder sogar Jahre auf dieses Geld verzichten können. Allerdings erhältst du dafür wiederum höhere Zinsen als beim Sparbuch. Ein Beispiel: Wenn du bei einem jährlichen Zinssatz von 1,2 Prozent 10 000 Euro auf ein Festgeldkonto legst, bekommst du nach drei Jahren 10 360 Euro zurück. Garantiert. Den Gewinn von 360 Euro kannst du für einen neuen Kühlschrank einplanen.

Unter dem Strich bleibt festzuhalten: Das Festgeld ist eine grundsolide Geldanlage. Du solltest bei alledem beachten, dass du hier schon mit einer relativen hohen Summe einsteigen musst. Gleichzeitig bieten andere Anlageformen höhere Renditechancen – zum Beispiel das Fondssparen.

Der Fondssparplan

Beim Fondssparen fließt dein Geld nicht auf ein Konto, sondern wird über ein Depot bei einer Bank in den Aktiemarkt investiert. In Zeiten der niedrigen Zinsen wird diese Geldanlage immer beliebter. Alleine im vergangenen Jahr ist die Zahl der Aktienfondsbesitzer in Deutschland um 617 000 gewachsen.

Das liegt zum einen daran, weil die Hürden niedrig sind: Du kannst bei vielen Banken bereits ab 25 Euro im Monat loslegen. Zum anderen verspricht das Fondssparen attraktive Renditen von fünf Prozent und mehr im Jahr.

Beim Fondssparen wird von deinem Konto monatlich ganz automatisch ein fester Betrag abgebucht und investiert. Wohin das Geld fließt, hängt von deiner Anlagestrategie ab: Aktien, Rentenpapiere, Staats- und Unternehmensanleihen oder auch Immobilien stehen zur Wahl. Um das Risiko möglichst gering zu halten, empfehlen sich sich hierbei sogenannte Mischfonds, die das Geld über mehrere Länder, Branchen und Anlageklassen hinweg investieren.

Mit einer klugen Anlagestrategie und Geduld kann sich das Fondssparen richtig lohnen: Wer zum Beispiel zehn Jahre lang jeden Monat 100 Euro in einen Fondssparplan mit Schwerpunkt Deutschland einzahlt, macht am Ende ein Plus von 5749 Euro. Ein Gebrauchtwagen oder eine ausgiebige Urlaubsreise sind damit locker für dich drin.

Falls du dich für das Fondssparen interessiert, kannst du dich bei der Bank deines Vertrauens ausführlich über Mittel und Wege beraten lassen. Wie du in vier Schritten den perfekten Fondssparplan für dich findest und einrichtest, haben wir hier aufgeschrieben.

Der Bausparvertrag

Das eigene Heim ist einer der großen Träume für viele Menschen. Es ist aber auch eine der großen finanziellen Belastungen im Leben. Ein Hausbau kostet schließlich Hunderttausende Euro. Wie soll man das bloß bezahlen? Hier kommt die Baufinanzierung ins Spiel. Banken und Bausparkassen bieten Bausparverträge an, mit denen Kunden den Bau oder den Kauf einer Immobilie finanzieren können.

So funktioniert es: Zunächst wird eine Bausparsumme festgelegt. Laut einer Auswertung des Verbands der privaten Bausparkassen lag sie bei Neuverträgen im Jahr 2017 durchschnittlich bei 49 900 Euro.

Der Deal beim Bausparvertrag lautet wie folgt: Einen Teil der Bausparsumme sparst du selbst an. Den Rest bezahlt dir die Bank über ein zinsgünstiges Darlehen aus. Zunächst baust du also mit regelmäßigen Einzahlungen auf ein Konto ein verzinstes Guthaben bei der Bank auf. Die Ansparphase kann je nach Vertrag fünf, aber durchaus auch zwanzig Jahre dauern. Danach zahlt dir die Bank dein angespartes Guthaben aus und gewährt dir zu günstigen Konditionen den Rest der Bausparsumme als Darlehen. Mit diesem Geld kannst du am Ende ein Haus kaufen, bauen oder auch modernisieren. Wichtige weitere Hinweise und Tipps zum Bausparvertrag findest du hier.

Zum Schluss kommt die Gretchenfrage: Was willst du dir irgendwann in deinem Leben leisten können? Denn egal, ob du dich für Festgeld, Fonds- oder Bausparen entscheidest, auf allen Wegen gilt: Wer auf große Anschaffungen sparen will, sollte seine Ziel klar vor Augen haben. Alles wichtige zu dem Thema, erfährst du hier.

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