Sport machen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit für Freunde und Familie finden: gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel wie Raketen zu Silvester. Wir verraten euch, was wir uns in Sachen Geld und Finanzen für das Jahr 2019 vorgenommen haben.

1. Ruhe bewahren in stürmischen Zeiten

Der DAX hat im vergangenen Jahr etwa 2000 Punkte verloren; die Konjunkturaussichten trüben sich weltweit ein. Ist es also jetzt an der Zeit, mit der ETF-Geldanlage aufzuhören? Mitnichten! Denn wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat, dann dass sich die Aktienmärkte wieder erholen und langfristig gesehen steigen werden. Für 2019 heißt das Motto also: Geduldig bleiben und nicht in Aktionismus verfallen.

Cool bleiben, auch wenn die Börse verrückt spielt

2. Die Geldanlage überprüfen

Wie gesagt raten wir von Aktionismus bei der Geldanlage ab. Trotzdem werden wir uns überlegen, unsere Geldanlage breiter zu streuen und defensiver auszurichten, um unabhängiger von der schwächelnden Konjunktur zu werden. Dafür bieten sich zum Beispiel Indexfonds in der Gesundheits- oder Nahrungsmittelbranche an.

Wenn dein Depot gegen alle Hindernisse gerüstet ist

3. Mehr für das Alter vorsorgen

Mehr Geld für das Alter zu sparen ist einer Top-Vorsätze der Deutschen. Jeder fünfte Bundesbürger nimmt sich genau das vor. So auch wir Kleingeldhelden.

Wenn du der Altersarmut entgehst

4. Richtig planen

Damit wir unsere Finanzen im Griff behalten, stellen wir uns zum Jahreswechsel drei zentrale Fragen: Wie viel verdiene ich? Wie viel kann ich zurücklegen? Und wie groß ist mein Puffer? Wenn wir die Antworten auf diese Fragen in ein gutes Gleichgewicht bringen, steht dem soliden Vermögensaufbau nichts im Wege.

Dieser Moment, wenn dein Finanzplan funktioniert

5. Vermögenswirksame Leistungen nutzen

Laut einer Studie des Research Center for Financial Services (CFin) verzichten etwa sieben Millionen Deutsche auf Sparzuschüsse ihres Arbeitgebers, obwohl sie darauf Anspruch hätten. Dabei können sich die sogenannten vermögenswirksamen Leistungen immerhin auf bis zu 40 Euro pro Monat belaufen. Wir möchten jedenfalls nicht mehr darauf verzichten.

Sprich mit deinem Arbeitgeber

6. Mehr netto vom brutto

Zum 1. Januar 2019 werden die Steuerfreibeträge erhöht: Das bedeutet, dass Alleinstehende ab sofort 168 Euro und Verheiratete 336 Euro mehr pro Monat in der Tasche haben. Außerdem bekommt ihr mehr Zeit für die Abgabe der Steuererklärung: Die Frist endet nicht wie sonst im Mai, sondern am 31. Juli 2019.

Diese Frage sollte am Ende des Monats nicht nötig sein

7. Auf ein kostenloses Girokonto umsteigen

Viele Banken verlangen für die Kontoführung oder Überweisungen immer noch Gebühren. Diese Kosten können wir uns ganz einfach sparen, indem wir zu einem kostenlosen Anbieter wechseln.

Wenn du 2019 immer noch Kontogebühren bezahlst

8. Die Krankenversicherung überprüfen

Weil sich die Arbeitgeber stärker an den Gesundheitskosten beteiligen müssen, ändern viele Krankenkassen ihre Beitragssätze. Daher lohnt es sich für uns, die Angebote nochmal zu vergleichen. Laut Westfalenpost lassen sich mit einem Wechsel der Krankenversicherung für einen Durchschnittsverdiener jetzt bis zu 180 Euro im Jahr sparen.

Wenn du eine günstigere Krankenversicherung entdeckst

9. Schulden vermeiden

Jeder zehnte Deutsche ist überschuldet. Damit wir der Schuldenfalle entgehen, werden wir unsere Ausgaben 2019 in einem Haushaltsbuch kontrollieren. Außerdem verzichten wir beim Konsum auf Kredite oder Raten-Finanzierungen.

Mach Schluss mit den Schulden

10. Neue Kontakte knüpfen

Für unseren beruflichen Erfolg im neuen Jahr nehmen wir uns vor, unsere Beziehungen mit Arbeitskollegen und Geschäftspartnern aktiv zu verbessern. Denn oftmals sind nicht nur Fleiß und Ehrgeiz, sondern auch gute Netzwerke für die Karriere entscheidend. Unsere Jenny hat dafür fünf tolle Tipps aufgeschrieben, die wir 2019 gerne umsetzen wollen.

Wenn es bei der Arbeit auf einmal richtig gut läuft

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