Junge Häuslebauer sollten den Begriff kennen: Was ist ein Darlehen? Und was unterscheidet es von einem Kredit? Die Kleingeldhelden erklären es dir ganz einfach.

Laut Duden ist ein Darlehen ein “bestimmtes Kapital (meist in Form von Geld), das jemandem für eine bestimmte Zeit zur Nutzung überlassen wird”. Okay. Das klingt jetzt erst einmal sehr technisch. Machen wir es doch etwas anschaulicher: Du hast nach dem Studium deinen ersten festen Job bekommen und willst mit deiner Freundin oder deinem Freund ein Nest für die Zukunft bauen. Für den Traum vom eigenen Haus brauchst du aber eine Menge Geld, das du gerade noch nicht hast. Also gehst du zur Bank deines Vertrauens und leihst dir 200.000 Euro. 25 Jahre später steht hoffentlich euer Haus und ihr könnt das geliehene Geld plus Zinsen an die Bank zurückzahlen.

Das Beispiel zeigt, dass ein Darlehen im Prinzip also nichts anderes als ein Kredit ist. Der kleine aber feine Unterschied liegt in der Laufzeit des Vertrags. Schließlich könnt ihr euch Geld für einen Monat, ein Jahr oder ein Jahrzehnt leihen. Bei kurzfristigen, kleinen Finanzspritzen mit einer Laufzeit von wenigen Monaten oder Jahren wird in der Regel von einem Kredit gesprochen. Bei längerfristigen Geldanleihen mit hohen Beträgen hat sich dagegen die Bezeichnung als Darlehen eingebürgert. Im Falle der Baufinanzierung ist daher meistens von einem Darlehen die Rede. Umgangssprachlich werden beide Begriffe allerdings häufig gleichbedeutend genutzt.

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