Krisen an der Börse, instabile Märkte und die Angst, seinen bisherigen Gewinn im Depot wieder zu verlieren – Mit unseren 7 Strategien für dein Depot bist du bestens gewappnet und etwas sorgenfreier

1. Finde das richtige Depot für dich

Der erste Schritt ist: Finde ein Depot und finde ein solches, dass auch zu dir passt. Prüfe, ob du in deinem Depot die Möglichkeiten hast, so anzulegen, wie du es dir erhoffst? Sind die Fonds enthalten, in die du anlegen willst? Prüfe zudem ob es unter Umständen limitiert ist, wie viele Fonds du kaufen kannst. Welche Vor- und Nachtteile bietet dieses Depot? Achte auch auf die möglichen Kosten für die Depotführung. Viele Anbietern locken zudem mit Wert-Prämien. Überlege dir, ob du dein Depot online einrichten möchtest oder mit persönlicher Beratung bei deiner Hausbank. Bei letzterem hast du einen persönlichen Ansprechpartner, der dich auch in Sachen Wertpapiere berät. Online hingegen findest du Broker, die dir auch zu Festpreisen helfen und damit günstiger sein können.

2. Setze auf die passende Anlagestrategie

Überlege dir genau, ob du anfänglich aktiv oder passiv investieren möchtest. Für Anfänger empfehlen wir, zunächst passiv über einen ETF anzulegen. Wie das funktioniert und was du dazu benötigt, erfährst du in unserer 25-Euro-Challenge.

3. Finde ein gutes Verhältnis

Um herauszufinden, was für dich wichtig ist, prüfe das doch mit dem magischen Dreieck der Geldanlage. Doch wichtig ist, nach einer soliden Basis, die dir langfristig eine gute Rendite (Gewinn) verspricht, solltest du dir eine Anlage suchen, die eine deutliche Wertsteigerung zulässt. Auch das ist mit ETFs zu erreichen und weniger risikobelastet als der Kauf einzelner Aktien.

4. Denke stets nachhaltig

Es gibt eine Menge Fonds, welche die ESG-Kriterien (Environmental Social  Governance – Unternehmensführung nach Umwelt- und sozialen Kriterien) erfüllen. Damit kümmerst du dich nicht nur darum, dein Geld nachhaltig zu vermehren, sondern kannst dabei auch ruhigen Gewissens sein, denn du investierst auch in Unternehmen und Projekte, die unserer Umwelt nützen.

5. Bleibe in Krisen standhaft

Auch wenn es in deinem Depot einmal kurzfristig nicht so rosig aussehen sollte, bleibe standhaft und verkaufe nicht sofort wieder. Behalte dein langfristiges Ziel im Auge. Möchtest du beispielweise für deine Rente anlegen, so bleiben dir vielleicht noch fünf, zehn, oder sogar zwanzig Jahre oder mehr, um ein kleines Minus wieder auszugleichen. Nutze hingegen die Chance in solchen Krisen, um neue Aktien, Fonds oder ETFs zu kaufen. Mit einem Sparplan erreichst du dieses Ziel ganz einach, weil du in schwächeren Börsenphasen mehr Anteile für dein Geld bekommst.

6. Halte die Augen offen

Schaue regelmäßig in dein Depot um den Stand im Auge zu behalten. Solltest du es dir zutrauen, kannst du nun auch antizyklisch investieren. So kannst du weniger erfolgreiche Fonds beispielsweise verkaufen und durch erfolgreichere Fonds austauschen. Nur so kann dein Vermögen steil wachsen.

7. Hol dir Hilfe bei Experten

Insbesondere anfänglich brennen dir sicher noch viele Fragen auf der Zunge, oder du hast noch nicht ganz den Dreh raus. Lass dich davon nicht unterkriegen und hol dir Hilfe oder Unterstützung. Diese findest du vielleicht in einem Freund, der schon mehr Erfahrung als du sammeln konnte. Oder du folgst Finanzbloggern, die ihre Erfahrungen mit dir teilen. Der wohl sicherste Weg ist jedoch der zu einem Finanzberater. Solltest du dein Depot bei deiner Hausbank eröffnet haben, dann steht dir dieser Experte von Anfang an zur Seite. Hilfreich ist es, stets zu hinterfragen und mehr über die Welt der Finanzen zu lernen. So wächst dein Wissen, ebenso wie dein Vermögen.

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