Das magische Dreieck der Geldanlage gilt als der Geheimtipp für eine erfolgreiche Vermögensanlage. Es ist also dein Wegweiser, um eine gute Investition bzw. Anlagenform (z.B.: ETF oder Aktien) für dich zu finden. Beim magischen Dreieck geht es um diese drei Eckpunkte: Rentabilität, Liquidität und Sicherheit. Um es vorweg zu nehmen: eine Geldanlage, welche alle drei Punkte zu 100% erfüllt, gibt es nicht. Vielmehr geht es darum, dass du deinen ganz eigenen Schwerpunkt in diesem Dreieck setzt und so eine gute Anlageform für dich findest.

Drei Fragen an das magische Dreieck der Geldanlage:

  1. Möchte ich auf Nummer sicher gehen? (Sicherheit)
  2. Wie rentabel, also wie viel Gewinn möchte ich erzielen? (Rentabilität)
  3. Wie viel Geld kann ich regelmäßig – ohne Probleme – für eine Geldanlage aufbringen? (Liquidität)

Das Ziel: Mit dem magischen Dreieck eine ausgeglichene Geldanlage finden

Was eine erfolgreiche Vermögensanlage ausmacht, hat für jeden sicherlich einen anderen Schwerpunkt. Doch um wirklich erfolgreich zu sein, sollten die Punkte: Rentabilität, Liquidität und Sicherheit in guter Balance zueinanderstehen. Wer beispielweise auf eine hohe Sicherheit bei seiner Geldanlage Wert legt, der wird wohl auch eine nicht ganz so hohe Rendite (Gewinn) erzielen. Daher ist abzuwägen, wie viel Sicherheit wichtig ist, wie hoch die eigene Risikobereitschaft ist, und was das eigentliche Grundziel deiner Geldanlage sein sollte. Möchtest du beispielsweise einfach einmal damit beginnen, Geld zu investieren, dann ist dir sicherlich anfänglich noch eine hohe Sicherheit wichtig.

Uns Kleingeldhelden geht es derzeit auf jeden Fall so. Daher investieren wir in unserer 25-Euro-Challenge auch in einen ETF. Damit du siehst und lernen kannst, wie sich so eine Geldanlage mit niedrigem Einstiegsgeld schon rentieren kann und wie sie sich so am Finanzmarkt verhält, gewähren wir dir in unserem wöchentlichen Newsletter einen Einblick in unser Depot.

Was ist beim magischen Dreieck der Geldanlage zu beachten?

Rentabilität:

Beschreibt, wie viel Gewinn man potentiell erzielen kann bzw. möchte. Zu beachten ist hier, wie hoch der vereinbarte Zins, auch Vertragszins genannt, ist. Dieser beschreibt die Rentabilität der jeweiligen Geldanlage. Aber Achtung, von deinem Gewinn können unter Umständen auch noch Kosten abgezogen werden. Zum Beispiel Kosten für das Führen deines Depots. Bei Papieren, die an der Börse gehandelt werden, solltest du auf den Kurs achten. Hilfreich ist es, sich den Kurs der vergangenen zehn Jahre anzusehen und einen mittleren Wert daraus zu errechnen.

Liquidität:

Gemeint ist, wie viel Geld du regelmäßig zur Verfügung hast, um es in eine Geldanlage zu investieren. Das Wort ist abgeleitet von dem lateinischen „liquidus“, was „flüssig“ bedeutet. Daher auch der Spruch: Bist du noch flüssig?“. Wichtig ist, dass du gut abschätzt, wie viel Geld du monatlich investieren kannst und willst. Schließlich besteht immer ein Risiko, dass du es verlieren könntest. Ein guter Start könnte beispielsweise unsere 25-Euro-Challenge sein. Oder du machst deine eigene daraus und startest mit dem Mindest-Budget von 25 Euro monatlich.

Sicherheit:

Je höher die Chancen auf einen hohen Gewinn, umso höher ist auch das Risiko auf einen Verlust. Am besten setzt du dir zu Beginn eine klare Grenze, wie hoch deine Risikobereitschaft ist. Zudem ist es hilfreich, sich nach und nach – wenn gewünscht – mehr zu trauen: beginnend mit einer risikoarmen Geldanlage wie einem ETF bis hin zu Aktien oder Handel mit Gütern. Stell dir doch die Frage: Welcher Anlagentyp bin ich? A)Typ risikoscheu B) Typ risikoneutral C) Typ risikofreudig.

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