NASDAQ – was zunächst nach einem unaussprächlichen Quark klingt ist tatsächlich die größte und erste elektronische Börse der USA. Was genau das ist, das verraten wir dir im Finanz-ABC.

Was ist die NASDAQ?

Die NASDAQ ist die größte elektronische Börse in den USA – wenn man die Größe an der Zahl der gelisteten Unternehmen zählt. Es sind über 3.000. Sie ist besonders auf Technologieunternehmen konzentriert. Der Name ist ein Akronym für National Association of Securities Dealers Automated Quotations.

Sie wurde 1971 von der National Association of Securities Dealers (NASD) als vollelektronische Handelsplattform gegründet. Damals war sie die erste elektronische Börse der Welt. Sie war auch die erste Handelsplattform, die online handelte.

Die Börse setzt sich aus zwei Märkten zusammen: Dem NASDAQ National Market und dem NASDAQ Small Cap Market. Auf dem letzteren werden kleinere Unternehmen gehandelt – die NASDAQ definiert „small cap stocks“ (= wörtlich: „Kleine Kapitalisierung Aktien“) als Aktien, deren Unternehmen einen Marktwert von weniger als eine Milliarde Dollar haben.

Welche Indizies gibt es an der NASDAQ?

An der Börse ist einer der wichtigsten Aktienindizes gelistet, der Nasdaq Composite Index. Er umfasst über 3.000 Aktien und enthält einige der größten Technologieunternehmen der Welt. Dazu zählt unter anderem Tesla.

Ein anderer ihrer Indizies ist der Nasdaq-100. Er wurde 1985 gegründet und bildet die 100 größten Nicht-Finanzunternehmen der Börse ab. Dazu gehören amerikanische und ausländische Unternehmen aus Branchen wie Technologie, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Medien und Biotechnologie. Dazu gehören zum Beispiel auch Apple, Amazon, Facebook, Alphabet, Expedia, Microsoft, Starbucks oder Tesla.

Der Hauptsitz der Börse ist in den USA, mit Börsen in Kanada und Japan. In New York steht sie an der Nordwestecke des Conde Nast Buildings am Times Square. Es bestehen Verbindungen zu den Börsen in Hongkong und Europa.

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