Vor 21 Stunden rief Rihanna (Insta-Acc.:badgirlriri) in ihrer Insta-Story dazu auf, man solle die Snapchat-App löschen. Was die ganze Aufregung verursacht hat und wieso wir Kleingeldhelden immer noch Snapchat haben, erklären wir dir in diesem Beitrag.

Was hat die Aufregung ausgelöst?

Auslöser von Rihannas Ärger war das Spiel „Would you rather do“, also „Was würdest du eher tun“ auf Snapchat. Hier sollten sich die Nutzer dazu entscheiden, ob sie lieber Rihanna oder ihren Exfreund Chris Brown schlagen würden.

Ja sehr catchy liebes Snapchat-Team, aber sicher eine Nummer zu sehr „auf die Fresse“, finden wir Kleingeldhelden.

Rihanna schrieb daraufhin in ihrer Insta-Story:

(Hier eine sinngemäße Übersetzung)

„Also Snapchat, ich weiß, dass du längst weißt, dass du nicht meine Lieblings-App bist! Aber ich versuche gerade herauszufinden, was dieser Mist soll! Am liebsten würde ich sagen, dass es ignorant ist, aber ich weiß, dass ihr nicht so dumm seid! Ihr investiert euer Geld, um Schande über die Opfer häuslicher Gewalt zu bringen und macht daraus noch einen Witz!!!

Es geht hier nicht um mein eigenes Empfinden. Aber all die Frauen, Kinder und Männer, die Opfer häuslicher Gewalt waren und insbesondere die, die noch immer Opfer sind….Ihr macht uns fertig! Schande über euch. Schmeißt die ganze App weg!“

 

 

 

 

 

Am Donnerstagabend hat sich das Snapchat-Team bei Rihanna für dieses „ekelhafte“ Spiel entschuldigt. Rihanna wollte die Entschuldigung nicht annehmen.

Was war die Folge des Rihanna-Posts?

Als Folge dessen reagierten viele Fans und löschten die App. Sofort ging der Aufruf viral und auf Twitter stellten sich viele Menschen auf Rihannas Seite und wetterten gegen die App-Betreiber und das geschmackslose Spiel.

Kein Wunder, finden auch wir Kleingeldhelden, diese Anzeige war einfach geschmacklos und zu gewaltverherrlichend. Ein besserer Aufruf wäre: „Wem würdest du einen Mitleids-Cookie geben?“ oder „Wem würdest du lieber diese süße Katze schenken?“

Auch am Aktienmarkt – wo Snapchat noch immer versucht Fuß zu fassen – wurde eine Welle ausgelöst. Die Snap-Aktie stürzte ein. Von einem Aktien-Wert von 14,34€ am Donnerstag Mittag (15 Uhr unserer Zeit) ging es abwärts auf 13,83€ Aktienwert am Donnerstag Abend (17.30 Uhr unserer Zeit). Das sind fast 4 Prozent.

Wieso bleiben die Kleingeldhelden Snapchat treu?

Die Aktie selbst entwickelt sich seit Anfang Februar stetig besser und kleine Kursschwankungen sind nun mal auf dem Aktienmarkt an der Tagesordnung. Wir Kleingeldhelden sehen noch eine große Zukunft in dem Instant-Messaging-Dienst Snapchat.

Laut neuster Marktforschung wird Facebook immer unbeliebter bei der jungen Bevölkerung. In den USA haben 1,4 Millionen Jugendliche Facebook schon den Rücken gekehrt und ein Großteil davon ist zu Snapchat gewechselt. Auch hier in Deutschland wird immer drastischer deutlicher, dass das Durchschnittsalter auf Facebook immer höher wird.

Viele sehen in Instagram eine gute Alternative, doch denken wir Kleingeldhelden: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Snapchat auch in Deutschland eine ernsthafte Konkurrenz für Instagram wird.
Da in der Welt der Aktien alles von der Erwartungshaltung der Aktionäre, also der Aktien-Besitzer und auch der potentiellen Aktien-Käufer abhängt, ist das Potential sehr groß, dass die Snapchat-Aktie bald schon einen deutlich höheren Wert besitzt, als derzeitige 14,07€.

 

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