Eine Nachricht, die dafür gesorgt hat, dass Johanna und Sabina kurz aufgeregt miteinander geschnattert haben 😉 Jetzt gibt es die erste Kreditkarte aus Mais. Jap, du hast richtig gelesen. Genauer gesagt aus dem Biokunststoff Polymilchsäure (kurz PLA), der aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird – eben hauptsächlich aus Mais.

Nachhaltigkeit ist in der Finanzbranche ja schon länger ein Thema. Bisher bezogen sich die Diskussionen jedoch hauptsächlich auf Geldanlagen. Jetzt bekommst du was zum Anfassen. Die “GrünCardPlus MasterCard” der Triodos Bank, eine Kreditkarte aus Mais. Das Ziel: „Mit der PLA-Kreditkarte zeigen wir, dass aus endlichen, fossilen Rohstoffen erzeugte Kunststoffe in vielen Bereichen unseres Lebens ersetzt werden können“, verrät Georg Schürmann, Geschäftsleiter der Triodos Bank in Deutschland. Recht hat er! Der Bank zufolge sind in allein in Deutschland aktuell über 130 Millionen Kredit- und Girokarten im Umlauf. Würde man diese aneinander legen, ergäbe das eine Strecke von über 11.000 Kilometern. Das entspricht in etwa der Entfernung vom Nordkap bis zum Westkap!

Nachhaltige Materialen zusammen mit nachhaltigem Konsum

Neben der Herstellungsart soll die Karte übrigens auch nachhaltigen, bewussten Konsum fördern: Mit einem Bonussystem sammelt man bei jedem Einkauf Punkte, die man entweder für weiter Einkäufe nutzen oder für soziale und ökologische Projekte spenden kann. Sehr vorbildlich! Was denkst du über die Kreditkarte aus Mais?

Natürlich ersetzt das keine bewusste Auseinandersetzung damit, wo du dein Geld wirklich anlegst. Wenn dir das Thema Nachhaltigkeit bei Investitionen wichtig ist, dann schau doch mal auf der Seite von Fossil Free vorbei!

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