Eigentlich sollte es uns Deutschen zunehmend besser gehen. Aber wir jammern ja bekanntlich gerne. Aber warum? Die Wirtschaft wächst doch jedes Jahr, es gibt immer weniger Arbeitslose und immer mehr helfende Technik. Also alles wunderbärchen? Falsch gedacht!
Zwar geht es uns insgesamt nicht schlecht, doch große Teile der Bevölkerung werden tatsächlich wirtschaftlich abgehängt. Und das hat zwei Gründe: Die Löhne werden immer ungleicher.  Gutverdiener bekommen von Jahr zu Jahr mehr Geld und Schlechtverdiener können damit gar nicht Schritt halten. Eine Gehaltslücke in der Wirtschaft. Außerdem gibt es immer weniger Jobs mit mittlerer Qualifikation: Also beispielsweise gut ausgebildete Fabrikarbeiter. Dafür gibt es immer mehr Stellen, für die man kaum Qualifikation benötigt und immer mehr, für die man sehr viel Bildung und Know-how braucht. Das sorgt für eine Spaltung der Gesellschaft, wie die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in ihrer neuesten Studie betont.

Was können wir also tun? Erstens können wir uns für bessere Bildung einsetzen. Wer noch die Chance hat, sollte sich gut ausbilden oder weiterbilden. Ruhig auch mal beim Chef nachfragen.

Wer wenig verdient, kann selbst versuchen, sein Vermögen zu steigern. Klar, das ist nicht immer möglich. So einfach lässt sich auch die Wirtschaft von uns nicht direkt beeinflussen. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, mehr aus seinem Geld zu machen. Wie beispielsweise mit ETFs und Fonds ein bisschen Geld ansparen. Auch mit sehr wenig Geld können da nach einigen Jahren schöne Summen bei rumkommen. Und um das zu zeigen, sind ja wir Kleingeldhelden da. Denn sonst müssen wir uns einfach auf die Politik verlassen. Und dann könnten wir verlassen sein.

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