Dividende

Dividende erklärt:

Meistens ein Mal im Jahr zahlen Unternehmen einen Teil ihres Gewinns an ihre Aktionäre aus. Diese Zahlung nennt man Dividende. Je mehr Aktien man besitzt, desto mehr Geld bekommt man ausgezahlt.

Ein Beispiel:

Du hast eine Aktie von Adidas gekauft. Im Frühjahr 2016 hat Adidas eine Dividende von 1,60 Euro pro Aktie ausgeschüttet. Wenn du eine Aktie besitzt, bekommst du 1,60 Euro. Wenn du zwei Aktien besitzt, 3,20 Euro und wenn du 100 Aktien besitzen würdest, würdest du 160 Euro bekommen.

Warum zahlen Unternehmen Dividende?

Unternehmen zahlen die Dividende aus den Gewinnen. Geht es dem Unternehmen gut, können sie einen großen Betrag auszahlen und sorgen somit für gute Laune bei den Aktionären. Für viele Anleger ist die Dividende und die Dividendenrendite ein maßgeblicher Punkt, um sich für einen Aktienkauf zu entscheiden. Gute Auszahlungen treiben also oftmals den Aktienkurs von Unternehmen an.

Was bedeutetet Dividendenrendite?

Die Dividendenrendite ist eine einfache Kennzahl für die Bewertung einer Aktie.

Und so wird sie berechnet:

Dividende geteilt durch den Aktienkurs und dann multipliziert mit 100.

Beispiel:

2016 hat Adidas 1,60 Euro pro Aktie an seine Aktionäre gezahlt. Das hört sich erstmal gut an. Jetzt weiß man aber gar nicht, ob das viel ist oder nicht. Deswegen berechnet man die Dividendenrendite:

1,60 Euro Dividende geteilt durch den damaligen Aktienkurs von 113,40 Euro und multipliziert mit 100 ergibt eine Dividendenrendite von 1,41 Prozent.

Wie hoch sollte die Dividendenrendite eines Unternehmens sein?

Wenn du eine Aktie nur wegen der Dividende kaufst, dann sollte sie sich zwischen 3% und 5% bewegen. Alles darüber ist nicht wirklich seriös. Warum? Schütten Unternehmen zuviel vom Gewinn aus, dann haben sie weniger für Investitionen zur Verfügung. Ein Wert von unter 3% ist auch nicht schlecht. Dann sollte das Unternehmen aber auch noch weiteres Potential haben.

Noch mehr Infos zum Thema gibt es hier:

https://www.verbraucherzentrale.de/faq-aktien 

 

Passives Investieren

Was bedeutet passives Investieren?

Du betreibst passives Investieren, wenn du ein Produkt kaufst, welches den Markt (Durchschnitt) abbildet. Du versuchst nicht, besser zu sein als der Durchschnitt. Dabei ist die Geldanlage langfristig ausgerichtet. Egal was am Markt passiert, du lässt dein Geld investiert.

Warum ist passives Investieren gut?

Du sparst sehr viele Gebühren. Bei jedem Kauf oder Verkauf von Aktien und Fonds fällt eine Gebühr bei der Bank an. Oft frisst das deine hart verdiente Rendite wieder auf.

Warum kann es schlecht sein?

Du musst auch mal schlechte Marktphasen durchstehen. Auch wenn ein fettes Minus in deinem Depot steht, solltest du nicht verkaufen. Ansonsten geht die Strategie nicht auf. Setz dir ein Limit bis zu welchem Zeitpunkt du Velruste zulässt.

Wie investiere ich passiv?

Vor allem in sogenannte ETFs. Beim passiven Investieren versucht man immer möglichst, den Markt abzubilden. Das bedeutet, alle Aktien eines Marktes (wie zum Beispiel den DAX) zu kaufen. Einfacher und mit weniger Geld geht das, indem man ETFs kauft.

Passives Investieren ist das Gegenteil von aktivem Investieren. Beim aktiven Investieren versuchst du, besser zu sein als der Durchschnitt.

ETF

Was ist ein ETF?

Ein Exchange Trade Funds (ETF) ist ein Finanzprodukt, das beispielsweise einen gesamten Index abbildet. Manchmal werden sie auch Indexfonds genannt. Hier kann man mit wenig Geld in ganz viele Aktien auf einmal investieren. Beim Deutschen Aktienindex (DAX) hast du dann automatisch Anteile an allen 30 Unternehmen. Dazu zählen unter anderem: Adidas, BMW, Bayer, Prosieben.Sat1 oder SAP. Hier ist eine Grafik, die dir das Prinzip verdeutlichen soll.

 

grafik-newsletter-1-etf

Vorteil von einem ETF:

In einen ETF kannst du ab 25 Euro mit einem beliebigen Betrag investieren. Du hast weniger Risiko, als wenn du dir eine Aktie kaufst. Denn in einem Indexfonds sind mehrere Aktien. Wenn mal ein oder zwei Aktien Verlust machen, dann dämpfen das die anderen Aktien ab. Außerdem verursachen ETFs nur geringe Kosten. Wenn du die gleiche Wirkung mit Aktien haben möchtest, dann müsstest du alle Aktien des Index einzeln kaufen. Beim DAX würde das über 2300 Euro kosten. Die Gebühren sind dabei noch gar nicht eingerechnet.

Für wen eignen sich Indexfonds?

ETFs eignen sich also vor allem für junge Sparer und für Kleingeldhelden, die sich vorsichtig an den Finanzmarkt heranwagen möchten. Ein Risiko bleibt auch bei dieser Anlageform bestehen. Doch mit ETFs hat auch der kleine Sparer Chancen, von der Börse zu profitieren.

 

Das sind die besten ETFs für den Start an der Börse:

  1. auf den MSCI World
  2. ETF701 Vermögenstrategie
  3.  Emerging Markets
  4. auf den DAX

Ein gutes Video, dass dir ETFs näher bringt haben wir hier für dich:

Noch nicht genug von? Dann lies dich hier durch:

 

 

Merken

Aktienindex

Was ist ein Aktienindex?

Ein Aktienindex ist ein Zusammenschluß von mehreren Aktien. Diese Aktien sind nach Ländern geordnet und/oder nach Branchen.

Welche Indizies gibt es in Deutschland?

Der wichtige Index in Deutschland ist der DAX – der Deutschen Aktien Index. Dort sind die 30 größten Unternehmen Deutschlands, wie Adidas, Bayer oder BMW aufgelistet.
Zusätzlich gibt es den MDAX mit mittelgroßen Unternehmen und den SDAX mit kleinen Unternehmen. Dazu noch den TecDAX. In diesem sind Unternehmen vertreten, die sich auf technische Produkte spezialisiert haben (zum Beispiel Carl Zeiss Meditec oder XING). Durch diese Indizes hat man eine bessere Übersicht über den Gesamtmarkt.